Heute wirkt Propaganda wie in der NS-Zeit zwar nicht mehr, jedoch suggerieren vielfältige Versatzstücke eine neue Realität. Im Medienzeitalter werden Bilder so zu Verbindungsstücken zwischen Fiktion und
Realität. In diesem Sinne zielen die Oberstufenlehrpläne darauf, sich mit Wahrnehmung, Wirklichkeit und Wirklichkeitsvermittlung im Sinne von gestalteter Wirklichkeit zu befassen. Im fächerverbindenden Unterricht zu dem
Film können Schüler-Teams fachspezifische Perspektiven ausarbeiten sich diese gegenseitig vorstellen: Im Deutschkurs können die Aspekte Handlungsstruktur, Personenkonstellation usw.
erarbeitet werden.Der Kunstkunst würde sich mit der bildlichen Gestaltung
befassen.Im Musikkurs stünden die Wirkungen der akustischen Gestaltungen
bzw. der Filmmusik im Vordergrund.Entscheidend bei dieser Arbeit ist die zeitliche Synchronisierung der Arbeit, die durch eine verabredete gemeinsame Präsentationsveranstaltung
zum Schluss erreicht wird. Die Arbeitsergebnisse müssen zu fachspezifische Aspekte vorgestellt werden, z.B.
Narrative Stragien in unterschiedlichen Autorenfilmen
Soziologie: Ein Film entsteht und wird vermarktet: Produktions- und Distributionsbedingungen
am Beispiel.
Kunst: Montage
Geschichte: Produktionsbedingungen und -interessen in historischen Dokumentarfilmen
Musik: Musik als handlungsstrukturierendes Element im Film
Biologie: Wahrnehmung und Verarbeitung von Filmbildern
Ein anderes Modell ist eine Projektwoche zum Thema “Film” mit vielfältigen Themen von Filmhelden über Filmkritiken bis hin zu Lieblingsfilmen. Präsentationsprodukte könnten sein:
Filmgeschichte
Erstellung eines Sequenzplans zum Film
Gestaltung einer vierten Episode als Drehbuch
Herstellen eines kurzen Kontrastfilm zur Kafka- Parabel “Gibs auf”
2. Raster für ein Filmprotokoll
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