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Adolf Stahr: Ein Jahr in Italien 1863

In ihrem einführenden Vortrag stellten Matthias, André und Ingo die Biographie des Autors vor, der in Italien die jüdische Autorin Fanny Lewald kennen lernte, mit der ihn seine negative Haltung gegenüber der katholischen Kirche verband.

Anschließend ließen sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler fünf Minuten Großstadteindrücke (auch zu Mailand) heute notieren. Im anschließenden Gespräch über den Text wurde deutlich, dass seit der Entstehung des Textes von Adolf Stahr vor 140 Jahren eine Wahrnehmungsverschiebung hin zur Schilderung des Sozialen stattgefunden habe, da Bilder in einer Mediengesellschaft omnipräsent seien.

Die anschließende Analyse des Stahr-Textes leiteten die Vortragenden u.a. mit dem Tafelanschrieb  eines Faust - und eines Platen-Zitates ein:

“Auf! auf! hinaus ins weite Land!”

“ O wohl mir, das in ferne Regionen

Ich flüchten darf, an einem fernen Strande (...)”

Sie arbeiteten das positive Italienbild des Autors heraus. Im Gespräch ergab sich, dass Italien in der Zeit die Leitkultur / das Sehnsuchtsziel gewesen sei wie heute Amerika.

 

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© Jürgen  Bucksch