Delhi

Wir waren 2013 und 2025 in Delhi und haben nur wenige wichtige Bauwerke besucht. Diese Bauwerke sind hier dokumentiert bzw. verlinkt.  Mehr als die Bauwerke hat mich die soziale Situation vieler Menschen berührt:

Die soziale Situation in Delhi ist im Jahr 2025 durch ein extremes Spannungsfeld zwischen rasantem wirtschaftlichem Aufstieg und massiven ökologischen sowie sozialen Krisen geprägt. Während die Metropolregion auf fast 34,7 Millionen Einwohner angewachsen ist, steht die Stadt vor folgenden zentralen Herausforderungen: 

1. Umweltkrise und "Smog-Flüchtlinge" 

Die Luftverschmutzung hat 2025 ein kritisches Ausmaß erreicht. Der Smog gilt als „lebensbedrohlich“ und führt dazu, dass Bewohner durchschnittlich bis zu 10 Jahre an Lebenserwartung einbüßen. 

  • Abwanderung: Rund 34,6 % der Bewohnerziehen aufgrund der toxischen Luft in Erwägung, die Stadt zu verlassen. Dies betrifft vor allem gut ausgebildete Fachkräfte und Familien
  • Gesundheitliche Belastung: Etwa 82 % der Bewohner berichten von gesundheitlichen Problemen in ihrem direkten sozialen Umfeld, die auf die Luftqualität zurückzuführen sind. 

2. Extreme soziale Ungleicheit

Delhi weist eines der höchsten Pro-Kopf-BIPs in Indien auf, doch der Reichtum ist extrem ungleich verteilt. 

  • Informelles Wohnen: Schätzungen zufolge leben etwa 15 % bis 50 % der Bevölkerung in Slums oder informellen Siedlungen. Viele dieser Bewohner sind Tagelöhner, die aus ländlichen Regionen zugewandert sind und oft unter prekären Bedingungen auf engstem Raum leben.
  • Kastensystem: Trotz gesetzlicher Verbote bleibt die Diskriminierung aufgrund der Kaste, insbesondere gegenüber Dalits, ein strukturelles Problem. 

3. Demografie und Bildung

Delhi verfügt über eine sehr junge Bevölkerung; über 35% sind unter 25 Jahre alt. 

  • Bildungsniveau: Die Alphabetisierungsrate ist mit über 86 % im nationalen Vergleich hoch.
  • Frauen am Arbeitsmarkt: Obwohl Frauen 46 % der Bevölkerung ausmachen, bleibt ihre Beteiligung am formalen Arbeitsmarkt im Vergleich zu globalen Standards gering. 

4. Infrastruktur und Sicherheit

Das schnelle Wachstum überfordert die städtische Infrastruktur:

  • Wohnraum und Sicherheit: Es herrscht ein massiver Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Zudem kam es 2025 zu tragischen Vorfällen wie dem Einsturz eines Wohngebäudes in Neu-Delhi mit mehreren Toten.
  • Sicherheitslage: Die soziale Kohäsion ist durch tief verwurzelte Konfliktlinien belastet. Im Jahr 2025 kam es zu Spannungen im Zusammenhang mit dem Waqf (Amendment) Act sowie zu einer verstärkten Sicherheitsbereitschaft aufgrund regionaler Konflikt. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Delhi 2025 eine Stadt der Kontraste ist: Ein dynamisches Zentrum für Innovation und Wirtschaft, dessen soziale Stabilität jedoch massiv durch Umweltzerstörung und die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich gefährdet wird. 

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Zur Geschichte Delhis:

Delhi ist der Name der gesamten Metropole und des Nationalen Hauptstadtterritoriums, während Neu-Delhi (New Delhi) ein geplanter, administrativer Teil davon ist, der als Regierungssitz der indischen Hauptstadt dient und durch breite Straßen und koloniale Architektur geprägt ist, im Gegensatz zum historischen, engen Alt-Delhi.

Die Metropolregion Delhi (National Capital Territory) hat etwa 34,7 Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt der Welt nach Tokio. 

  • Metropolregion: ca. 34,7 Millionen (2025)
  • Stadtgebiet (National Capital Territory): ca. 32,1 Millionen (2022) 
  • Wichtige Anmerkungen:
  • Delhi ist nicht nur die Hauptstadt Indiens, sondern auch ein riesiger Ballungsraum, der aus Alt-Delhi (historischer Kern) und Neu-Delhi (Regierungssitz) besteht.
  • Delhi ist eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt. Ihre Geschichte reicht von mythischen Ursprüngen im Mahabharata über das Sultanat von Delhi und das Mogulreich bis zur britischen Kolonialzeit und schließlich zur modernen Hauptstadt Indiens.

Überblick über die Geschichte Delhis

Frühzeit und Mythos

  • 1200 v. Chr.: Im indischen Epos Mahabharata wird Delhi als Indraprastha, Hauptstadt der Pandava-Könige, erwähnt.
  • Archäologische Funde deuten auf frühe Siedlungen hin, doch die genaue Lage ist nicht eindeutig belegt.
  • Rajputenzeit
  • 736 n. Chr.: Die Tomara-Rajputen gründen Lal Kot, nahe dem heutigen Qutb Minar.
  • 1180: Chauhan-Fürsten erweitern die Stadt zu Quila Rai Pithora.
  • 1192: Der letzte Hindukönig Prithviraj Chauhan fällt gegen die muslimischen Ghuriden.
  • Sultanat von Delhi
  • 1206: Gründung des Sultanats von Delhi durch Qutb-ud-Din Aibak, einen ehemaligen Sklaven. Beginn der sogenannten Sklavendynastie.
  • Delhi wird Zentrum islamischer Herrschaft in Nordindien.
  • Unter den Tughlaq-Herrschern (14. Jh.) erlebt die Stadt eine Blütezeit, bisTimur Leng 1398 Delhi plündert und über 100.000 Menschen getötet werden.
  • Mogulreich
  • Ab dem 16. Jahrhundert wird Delhi Teil des Mogulreichs.
  • Shah Jahan verlegt die Hauptstadt nach Shahjahanabad (Alt-Delhi), wo das Rote Fort und die Jama Masjid entstehen.
  • Delhi bleibt bis ins 18. Jahrhundert ein kulturelles und politisches Zentrum.
  • Kolonialzeit
  • 1803: Delhi fällt an die Briten.
  • 1911: Die Briten verlegen die Hauptstadt von Kalkutta nach Delhi.
  • 1931: Fertigstellung von Neu-Delhi, einer geplanten Stadt im Kolonialstil mit breiten Boulevards und Regierungsgebäuden.
  • Moderne
  • 1947: Mit der Unabhängigkeit Indiens wird Neu-Delhi Hauptstadt des neuen Staates.
  • Heute ist Delhi ein Unionsterritorium mit über 21 Millionen Einwohnern und vereint die historische Altstadt mit der modernen Hauptstadtregion.

Vergleich der Epochen

Epoche

Kennzeichen

Bedeutende Ereignisse

Mythische Frühzeit

Indraprastha im Mahabharata

Pandava-Könige

Rajputenzeit

Lal Kot, Quila Rai Pithora

Fall Prithviraj 1192

Sultanat von Delhi

Islamische Dynastien, Tughlaq-Blüte

Timur Leng 1398

Mogulreich

Shahjahanabad, Rotes Fort, Jama Masjid

Blüte der Kunst und Architektur

Britische Kolonialzeit

Bau von Neu-Delhi

Hauptstadtverlegung 1911

Moderne

Hauptstadt Indiens, Unionsterritorium

Unabhängigkeit 1947

Kritische Perspektive

Delhi ist nicht nur eine Hauptstadt, sondern einSymbol für Machtwechsel und kulturelle Vielfalt. Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen – von hinduistischen Mythen über islamische Architektur bis zum britischen Kolonialstil. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch die Gewalt und Zerstörung, die mit diesen Machtwechseln verbunden waren, etwa durch Timur Leng oder die britische Kolonialherrschaft.

Die Geschichte Delhis ist außergewöhnlich lang und vielschichtig – kaum eine andere Stadt der Welt war so oft Hauptstadt, wurde so oft zerstört und wieder aufgebaut. Man spricht deshalb auch von den „sieben (oder mehr) Städten Delhis“.

 

1. Frühzeit und Antike

  • Archäologische Funde zeigen Siedlungen seit über 2.500 Jahren
  • In indischen Epen (Mahabharata) wird die Stadt Indraprastha erwähnt, die oft mit einem frühen Delhi gleichgesetzt wird
  • Strategisch günstige Lage am Yamuna-Fluss machte das Gebiet früh bedeutend

2. Frühes Mittelalter (8.–12. Jahrhundert)

  • Herrschaft regionaler hinduistischer Dynastien, besonders der Rajputen
  • Bau erster Festungen wie Lal Kot
  • Delhi war ein wichtiger militärischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt Nordindiens

3. Sultanat von Delhi (1206–1526)

Mit der muslimischen Eroberung beginnt eine neue Epoche:

  • Delhi wird Hauptstadt des Delhi-Sultanats
  • Mehrere Dynastien regieren (Mamluken, Khalji, Tughlaq, Sayyid, Lodi)
  • Bedeutende Bauwerke:
    • Qutb Minar(siehe unten)
    • Moscheen, Medresen, Stadtmauern
  • Die Stadt wächst stark, wird aber auch mehrfach geplündert (z. B. durch Timur 1398)

4. Mogulzeit (1526–1857)

Eine der prägendsten Phasen:

  • Babur gründet das Mogulreich
  • Shah Jahan macht Delhi zur Hauptstadt und baut Shahjahanabad (Alt-Delhi)
  • Glanzbauten:
  • Delhi wird ein Zentrum von Kunst, Architektur, Handel und Kultur
  • Späterer Niedergang durch innere Konflikte und fremde Invasionen

5. Britische Kolonialzeit (1803–1947)

  • 1803: Britische Ostindien-Kompanie übernimmt Delhi
  • 1857: Indischer Aufstand – Delhi spielt eine zentrale Rolle
  • 1911: Delhi wird Hauptstadt von Britisch-Indien
  • Bau von Neu-Delhi durch Lutyens:
    • India Gate
    • Rashtrapati Bhavan
    • Regierungsviertel

6. Teilung Indiens und Unabhängigkeit (1947)

  • Massive Flüchtlingsströme nach der Teilung
  • Starke soziale und demografische Umbrüche
  • Delhi wird Hauptstadt des unabhängigen Indien

7. Moderne Metropole (seit 1947)

  • Explosives Bevölkerungswachstum
  • Heute:
    • Politisches Zentrum Indiens
    • Megastadt mit über 30 Millionen Menschen (Metropolregion)
    • Mischung aus:
      • antiken Ruinen
      • Mogularchitektur
      • kolonialen Bauten
      • moderner Urbanität

8. Besonderheit Delhis

  • Delhi ist keine „eine“ Stadt, sondern ein historisches Mosaik
  • Jede Epoche hat ihre eigene Stadt hinterlassen
  • Geschichte ist im Stadtbild allgegenwärtig

Kurz gesagt:

Delhi ist ein lebendiges Geschichtsbuch, das über Jahrtausende Macht, Religion, Kultur, Zerstörung und Neuanfang erlebt hat – und bis heute das politische Herz Indiens ist.

Die „Sieben Städte Delhis“stehen stellvertretend für die großen historischen Epochen der Stadt – tatsächlich sind es sogar mehr, aber diese sieben gelten als klassisch.

1. Indraprastha (mythisch / antik)

  • Erwähnt im Mahabharata
  • Vermutlich im Bereich des heutigen Purana Qila
  • Symbol für das sagenhafte, früheste Delhi
  • Archäologisch nicht eindeutig belegt, aber kulturell sehr bedeutend

2. Lal Kot / Qila Rai Pithora (12. Jahrhundert)

  • Erste befestigte Stadt
  • Erbaut von Rajputen-Herrschern
  • Später erweitert durch die frühen muslimischen Eroberer
  • Heute Teil des Qutb-Komplexes (siehe die Bilder und Text unten!)

3. Siri (ca. 1303)

  • Gegründet von Alauddin Khalji
  • Erste echte Sultanatsstadt
  • Diente militärischer Verteidigung gegen mongolische Angriffe
  • Heute nur noch Ruinen

4. Tughlaqabad (1321)

  • Monumentale Festungsstadt von Ghiyasuddin Tughlaq
  • Sehr massiv, fast düster wirkend
  • Angeblich wegen Wassermangels aufgegeben
  • Eindrucksvolle Ruinen südlich von Delhi

5. Jahanpanah (14. Jahrhundert)

  • Versuch, frühere Städte miteinander zu verbinden
  • Schutzraum für Bevölkerung
  • Militärisch gedacht, weniger urban erfolgreich
  • Heute kaum sichtbar

6. Firozabad (Firoz Shah Kotla) (1354)

  • Stadt von Firoz Shah Tughlaq
  • Verwaltungs- und Religionszentrum
  • Bekannt für die Ashoka-Säule
  • Heute archäologische Anlage und spiritueller Ort

7. Shahjahanabad (Alt-Delhi) (1639)

  • Mogulstadt von Shah Jahan
  • Höhepunkt städtischer Planung
  • Zentrum von Handel, Kultur und Macht
  • Bauwerke:
    • Rotes Fort
    • Jama Masjid
  • Bis heute lebendiges Herz Alt-Delhis

Erweiterung: Neu-Delhi (20. Jahrhundert)

  • Britische Planstadt (ab 1911)
  • Heute politisches Zentrum Indiens
  • Breite Boulevards, Monumentalbauten
  • Eigentlich die achte Stadt, historisch aber sehr prägend

Warum das wichtig ist

  • Delhi ist keine gewachsene Stadt, sondern eine Abfolge von Hauptstädten
  • Machtwechsel bedeutete fast immer: neue Stadt
  • Geschichte ist hier räumlich erlebbar

In Delhi gibt es eine Vielzahl historischer und moderner Bauwerke, die von der jahrtausendelangen Geschichte der Stadt als Machtzentrum verschiedener Reiche zeugen

Historische Wahrzeichen (UNESCO-Welterbe)

  • Rotes Fort (Lal Qila): Eine massive Festungsanlage aus rotem Sandstein, erbaut im 17. Jahrhundert vom Mogulkaiser Shah Jahan. Es beherbergt prachtvolle Hallen wie den Diwan-i-Am und den Diwan-i-Khas.
  • Qutb Minar   (siehe Bilder unten): Ein 73 Meter hoher Siegerturm aus dem 12. Jahrhundert, der als eines der frühesten Beispiele indo-islamischer Architektur gilt.
  • Humayun-Mausoleum: Dieses Grabmal aus dem 16. Jahrhundert gilt mit seinen Gartenanlagen als architektonischer Vorläufer des Taj Mahal. 
  • Religiöse Bauwerke
  • Jama Masjid: Eine der größten Moscheen Indiens, die ebenfalls von Shah Jahan erbaut wurde und bis zu 25.000 Gläubige fassen kann.
  • Lotus-Tempel: Ein modernes Gebetshaus der Bahai-Religion, das durch seine außergewöhnliche Form einer sich öffnenden Lotusblüte besticht.
  • Akshardham-Tempel: Ein riesiger, moderner Tempelkomplex, der für seine detailreichen Steinschnitzereien und kulturellen Ausstellungen bekannt ist.
  • Gurudwara Bangla Sahib: Ein bedeutender Sikh-Tempel, erkennbar an seinen markanten goldenen Kuppeln und einem großen heiligen Wasserbecken. 
  • Regierungsgebäude und Denkmäler
  • India Gate: Ein 42 Meter hoher Triumphbogen an der zentralen Prachtstraße (Rajpath), der an die im Ersten Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten erinnert.
  • Rashtrapati Bhavan: Die offizielle Residenz des indischen Staatspräsidenten, ein monumentales Bauwerk aus der britischen Kolonialzeit.
  • Parlamentsgebäude (Sansad Bhavan): Der Sitz des indischen Parlaments in Neu-Delhi. 
  • Weitere bedeutende Stätten
  • Jantar Mantar: Ein historisches Observatorium mit riesigen astronomischen Instrumenten aus Mauerwerk.
  • Agrasen ki Baoli: Ein gut erhaltener, historischer Stufenbrunnen inmitten der modernen Stadt.
  • Raj Ghat:(siehe Fotos unten) Die schlichte Gedenkstätte an dem Ort, an dem Mahatma Gandhi eingeäschert wurde.

Flüchtlinge aus Bangla Desch: Auf dem Foto ist eine größere Gruppe von Menschen – darunter viele Kinder – zu sehen, die am Straßenrand in Delhi sitzen. Sie wirken, als würden sie warten, essen oder sich gegenseitig versorgen. Das Ganze spielt sich im öffe

Flüchtlinge aus Bangladesch: Auf dem Foto ist eine größere Gruppe von Menschen – darunter viele Kinder – zu sehen, die am Straßenrand in Delhi sitzen. Sie wirken, als würden sie warten, essen oder sich gegenseitig versorgen. Das Ganze spielt sich im öffentlichen Raum, direkt an einer stark befahrenen Straße ab, ohne erkennbare feste Unterkünfte. Was das Bild zeigt (sachlich): Menschen sitzen auf dem Boden entlang einer Mauer, viele Kinder und Jugendliche, wenig persönlicher Besitz, einfache Kleidung, keine Zelte oder Gebäude Hinweis auf informelle, provisorische Situation, das Umfeld deutet auf städtische Armut und mangelnde Infrastruktur hin - Einordnung: Geflüchtete aus Bangladesch in Delhi: Deine Bezeichnung passt gut zum Kontext, denn in Delhi leben zehntausende Menschen aus Bangladesch, oft: ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ohne Zugang zu staatlichen Hilfen, in informellen Siedlungen oder zeitweise auf der Straße. Hintergründe der Flucht/Migration: extreme Armut, Klimafolgen (Überschwemmungen, Landverlust im Gangesdelta), fehlende Arbeitsmöglichkeiten, familiäre Netzwerke in indischen Großstädten. Rechtliche und soziale Lage: Bangladeschische Migranten gelten in Indien meist nicht offiziell als Flüchtlinge, kein regulärer Zugang zu: Bildung, Gesundheitsversorgung oder formeller Arbeit. Viele arbeiten informell (Bau, Müllsammlung, Straßenhandel). Kinder sind besonders gefährdet (Kinderarbeit, fehlende Schulbildung).Warum sie sichtbar im Straßenbild sind: Delhi zieht Arbeitsuchende an; geringe Mieten = Leben in Randlagen oder öffentlichen Räumen; kaum soziale Absicherung; polizeiliche Räumungen informeller Siedlungen sind häufig. Wichtige Einordnung: Das Bild zeigt keine einzelne „Momentaufnahme“, sondern ein strukturelles Problem: urbane Armut, Migration ohne rechtlichen Schutz, massive soziale Ungleichheit.Die Unterschiede zwischen Flüchtlingen, Migranten und Staatenlosen in Indien : 1. Flüchtlinge in Indien - Definition (international): Flüchtlinge sind Menschen, die: aus ihrem Heimatland geflohen sind wegen Krieg, Verfolgung, Gewalt oder politischer Unterdrückung und nicht sicher zurückkehren können. Situation in Indien: Indien hat die UN-Flüchtlingskonvention von 1951 nicht unterzeichnet. Das bedeutet: Es gibt kein einheitliches nationales Flüchtlingsrecht. In der Praxis heißt das:Einige Gruppen werden de facto als Flüchtlinge geduldet, z. B.:Tibeter, Sri-Lanker (Tamilen), Afghanen, Myanmaren (Rohingya – sehr umstritten).Viele sind beim UNHCR (UN-Flüchtlingshilfswerk) registriert. Rechte sind eingeschränkt, aber meist besser als bei „illegalen Migranten“. Typische Rechte (variieren stark): Aufenthalt geduldet Zugang zu UNHCR-Hilfe  kein Staatsbürgerrecht  oft kein Recht auf reguläre Arbeit 2. Migranten (Arbeits- oder Armutsmigration): Definition Migranten verlassen ihr Herkunftsland: freiwillig oder aus wirtschaftlicher Not, wegen Armut, Arbeitssuche, Klimaschäden, ohne individuelle politische Verfolgung. In Indien besonders relevant: Viele Bangladeschische Migranten, Menschen aus Nepal (teils legal) undf Binnenmigration innerhalb Indiens (sehr groß) - Rechtlicher Status: Mit gültigen Papieren: legale Migranten -Ohne Papiere: „illegal immigrants“ Konsequenzen für irreguläre Migranten: Kein rechtlicher Schutz  Keine staatliche Hilfe  Risiko von: Abschiebung,Inhaftierung, Ausbeutung: Dürfen oft informell arbeiten (Bau, Haushalt, Müllsammlung) Bangladeschische Migranten in Delhi fallen meist in diese Kategorie. 3. Staatenlose in Indien: Definition - Staatenlose sind Menschen, die: keine Staatsangehörigkeit besitzen und von keinem Staat als Bürger anerkannt werden. Ursachen in Indien: Grenzverschiebungen (z. B. bei der Teilung 1947) - fehlende Geburtsregistrierung - Diskriminierende Staatsbürgerschaftsregeln –A usschluss durch Verwaltungsverfahren. Aktuelle Beispiele: Rohingya (staatenlos seit Aberkennung durch Myanmar) Menschen, die durch den NRC-Prozess in Assam ihre Staatsangehörigkeit nicht nachweisen konnten – Folgen Keine Papiere Kein Zugang zu: Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeit, Rechtsschutz  Höchste Verwundbarkeit  Staatenlose sind am stärksten entrechtet.

1. Kinder von Flüchtlingen: Rechtlicher Status: Nicht automatisch geschützt, kein Anspruch auf indische Staatsbürgerschaft, häufig nur beim UNHCR registriert - Konkrete Folgen: Bildung: kein garantierter Schulzugang, oft nur: informelle Lernzentren oder N

1. Kinder von Flüchtlingen: Rechtlicher Status: Nicht automatisch geschützt, kein Anspruch auf indische Staatsbürgerschaft, häufig nur beim UNHCR registriert - Konkrete Folgen: Bildung: kein garantierter Schulzugang, oft nur: informelle Lernzentren oder NGOs oder religiöse Schulen: Sprachbarrieren – Gesundheit: Keine staatliche Krankenversicherung, Abhängigkeit von Hilfsorganisationen,Impfungen oft unvollständig – Kinderschutz: Erhöhtes Risiko für: Kinderarbeit, frühe Verheiratung und Menschenhandel. Viele wachsen in einem „Wartestatus ohne Zukunftsperspektive“ auf. 2. Kinder von Migranten (z. B. aus Bangladesch) Rechtlicher Status: Wenn Eltern ohne Papiere sind  Kinder meist ebenfalls ohne Status. Geburten werden oft nicht registriert. Lebensrealität: Arbeit statt Schule - Kinder arbeiten mit: auf Baustellen - als Haushaltshilfen – Müllsammlung – Straßenverkauf – Mobilität: Ständige Ortswechsel  Schulabbrüche; Keine Kontinuität – Diskriminierung: Stigmatisierung als „Illegale“ - Polizeiliche Schikanen - Angst der Eltern - Kinder bleiben „unsichtbar“ - Armut wird vererbt. 3. Staatenlose Kinder (am härtesten betroffen) Warum besonders schlimm: Sie haben keine rechtliche Existenz – Auswirkungen: Identität: keine Geburtsurkunde, kein Ausweis und kein offizieller Name im System – Zugang: keine Schule - keine medizinische Regelversorgung - keine Sozialprogramme - keine Reisefreiheit – Psychisch: Gefühl: „Ich gehöre nirgends hin“ - Angst vor Behörden - Traumata durch Ausgrenzung - Staatenlose Kinder sind rechtlich unsichtbar Menschen. 4. Mädchen – doppelt benachteiligt: Frühe Verheiratung als „Absicherung“ – Schulabbrüche - Gefahr sexualisierter Gewalt - Wenig Zugang zu Hygiene & Gesundheitsversorgung - Mädchen tragen oft die größte Last. 5. Langfristige Folgen für die Gesellschaft: Generation ohne Bildung - Zunahme informeller Arbeit – Radikalisierungspotenzial -Verstärkung sozialer Spannungen - Ausgeschlossene Kinder werden zu ausgeschlossenen Erwachsenen. Kurz gesagt: Kinder zahlen den höchsten Preis für rechtliche Unsicherheit. Sie verlieren: Bildung – Schutz - Zukunft

Bei der Pflanze im Vordergrund handelt es sich um eine Frangipani (Gattung Plumeria), umgangssprachlich auch als Tempelbaum bekannt. Die abgebildete Art ist wahrscheinlich Plumeria rubra. Diese Art zeichnet sich durch spitze Blattenden und Blütenfarben au

Bei der Pflanze im Vordergrund handelt es sich um eine Frangipani (Gattung Plumeria), umgangssprachlich auch als Tempelbaum bekannt. Die abgebildete Art ist wahrscheinlich Plumeria rubra. Diese Art zeichnet sich durch spitze Blattenden und Blütenfarben aus, die von Weiß über Gelb bis Rosa und Rot reichen. Die Pflanze ist in Zentralamerika beheimatet und in tropischen Regionen weltweit wegen ihrer duftenden, ornamentalen Blüten beliebt.

Das Bild zeigt die kunstvoll geschnitzten Wand des Qutb-Komplexes in Delhi, Indien. Der Bau des Turms begann 1199 n. Chr. und markierte den Beginn der muslimischen Herrschaft in Indien

Das Bild zeigt die kunstvoll geschnitzten Wand des Qutb-Komplexes in Delhi, Indien. Der Bau des Turms begann 1199 n. Chr. und markierte den Beginn der muslimischen Herrschaft in Indien

 

Bei den Vögeln im Bild handelt es sich wahrscheinlich um Graulaubvögel (Grey go-away-birds), die auch als Grey Lourie oder Kwêvoël bekannt sind. Sie sind in der südlichen Afrotropis beheimatet und kommen in trockenen bis feuchten, offenen Wäldern und Dorn

Bei den Vögeln im Bild handelt es sich wahrscheinlich um Graulaubvögel (Grey go-away-birds), die auch als Grey Lourie oder Kwêvoël bekannt sind. Sie sind in der südlichen Afrotropis beheimatet und kommen in trockenen bis feuchten, offenen Wäldern und Dornensavannen vor, oft in der Nähe von Oberflächengewässern. Ihr Gefieder ist rauchgrau, sie haben einen langen Schwanz und eine zottelige, nach hinten gefegte Haube, die bei Erregung fast senkrecht aufgestellt werden kann. Sie sind für ihren lauten, klagenden Ruf bekannt, der wie "go away, go away" klingt. Die Vögel ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Pflanzenmaterial und Insekten.

Indische Schüler

Indische Schüler

Das Bild zeigt eine Person, die eine schwarze Niqab und Abaya trägt, während sie durch einen historischen Steinbogen geht. Im Hintergrund sind weitere Bögen und eine baumgesäumte Allee zu sehen. Die Kleidung der Person, bestehend aus Niqab und Abaya, ist

Das Bild zeigt eine Person, die eine schwarze Niqab und Abaya trägt, während sie durch einen historischen Steinbogen geht. Im Hintergrund sind weitere Bögen und eine baumgesäumte Allee zu sehen. Die Kleidung der Person, bestehend aus Niqab und Abaya, ist eine Form der islamischen Bekleidung, die den Großteil des Körpers und das Gesicht bedeckt.

Der Qutb Minar ist das höchste Backsteinminarett der Welt und erreicht eine Höhe von 73 Metern. Er wurde im 13. Jahrhundert als Siegesturm erbaut und gilt als frühes Meisterwerk der indo-islamischen Architektur. Der Turm besteht aus rotem Sandstein und Ma

Der Qutb Minar ist das höchste Backsteinminarett der Welt und erreicht eine Höhe von 73 Metern. Er wurde im 13. Jahrhundert als Siegesturm erbaut und gilt als frühes Meisterwerk der indo-islamischen Architektur. Der Turm besteht aus rotem Sandstein und Marmor und ist mit kunstvollen Schnitzereien und Inschriften aus dem Koran verziert. Der Turm ist Teil des Qutb-Komplexes, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und die Ruinen der ersten Moschee Delhis beherbergt.

Das Bild zeigt die Alai Minar, einen unvollendeten Turm im Qutb-Komplex in Delhi, Indien. Der Bau wurde von Sultan Alauddin Khalji im frühen 14. Jahrhundert begonnen, der einen Turm errichten wollte, der doppelt so hoch wie der nahe gelegene Qutb Minar se

Das Bild zeigt die Alai Minar, einen unvollendeten Turm im Qutb-Komplex in Delhi, Indien. Der Bau wurde von Sultan Alauddin Khalji im frühen 14. Jahrhundert begonnen, der einen Turm errichten wollte, der doppelt so hoch wie der nahe gelegene Qutb Minar sein sollte. Nach dem Tod des Sultans im Jahr 1316 wurde der Bau eingestellt und das unvollendete erste Stockwerk blieb als Ruine zurück. Heute besteht die Struktur aus einem groben, unvollendeten Mauerwerk aus Steinen und Schutt. Der Qutb-Komplex, zu dem auch die Alai Minar gehört, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Bild zeigt die kunstvoll geschnitzten Wand des Qutb-Komplexes in Delhi, Indien. Der Bau des Turms begann 1199 n. Chr. und markierte den Beginn der muslimischen Herrschaft in Indien.

Das Bild zeigt die kunstvoll geschnitzten Wand des Qutb-Komplexes in Delhi, Indien. Der Bau des Turms begann 1199 n. Chr. und markierte den Beginn der muslimischen Herrschaft in Indien.

Das Bild zeigt das Grabmal von Iltutmish (Shams ad-Din Iltutmish), das sich im Qutb-Komplex in Neu-Delhi, Indien, befindet. Iltutmish war der dritte und bedeutendste Sultan des Sultanats von Delhi aus der sogenannten Sklavendynastie und regierte von 1211

Das Bild zeigt das Grabmal von Iltutmish (Shams ad-Din Iltutmish), das sich im Qutb-Komplex in Neu-Delhi, Indien, befindet. Iltutmish war der dritte und bedeutendste Sultan des Sultanats von Delhi aus der sogenannten Sklavendynastie und regierte von 1211 bis 1236. Das Grabmal wurde 1235 n. Chr. vom Sultan selbst erbaut und gilt als das erste erhaltene Grabmal eines muslimischen Herrschers in Indien. Es ist ein wichtiges frühes Beispiel für die indo-islamische Architektur, das durch aufwendige Inschriften in verschiedenen Schriften und die Verwendung von rotem Sandstein und Marmor gekennzeichnet ist. Das Grabmal ist quadratisch angelegt, wobei die Außenwände reich verziert sind; die ursprüngliche Kuppel ist jedoch vor langer Zeit eingestürzt.

Bei dem Vogel auf dem Bild handelt es sich um einen Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch bekannt als Kleiner Alexandersittich. Diese mittelgroßen Papageien sind für ihr leuchtend grünes Gefieder, den langen Schwanz und den hellroten Schnabel bekannt

Bei dem Vogel auf dem Bild handelt es sich um einen Halsbandsittich (Psittacula krameri), auch bekannt als Kleiner Alexandersittich. Diese mittelgroßen Papageien sind für ihr leuchtend grünes Gefieder, den langen Schwanz und den hellroten Schnabel bekannt. Das Männchen, wie auf dem Bild zu sehen, weist einen charakteristischen schmalen schwarzen und rosa Halsring auf. Die Art hat ursprüngliche Verbreitungsgebiete in Afrika südlich der Sahara und auf dem indischen Subkontinent, hat sich aber als Neozoon in vielen Städten weltweit angesiedelt, auch in Europa. Sie sind sehr gesellig und oft in lärmenden Gruppen anzutreffen, die schrille Rufe ausstoßen. Halsbandsittiche ernähren sich hauptsächlich von Knospen, Früchten, Gemüse, Nüssen und Samen.

Die aufwendigen Schnitzereien zeigen eine Mischung aus indo-islamischer Architektur und Inschriften, die belegen, dass Materialien aus abgerissenen Hindu- und Jain-Tempeln verwendet wurden. Der Turm selbst ist 72,5 Meter hoch und gilt als das höchste Mina

Die aufwendigen Schnitzereien zeigen eine Mischung aus indo-islamischer Architektur und Inschriften, die belegen, dass Materialien aus abgerissenen Hindu- und Jain-Tempeln verwendet wurden. Der Turm selbst ist 72,5 Meter hoch und gilt als das höchste Minarett Indiens.

Die abgebildete Säule ist die Eiserne Säule von Delhi (Iron Pillar) im Qutb-Komplex in Delhi, Indien. Die Säule ist für ihre bemerkenswerte Korrosionsbeständigkeit bekannt, obwohl sie über 1600 Jahre alt ist. Sie ist etwa 7,3 Meter hoch, wovon ein Meter u

Die abgebildete Säule ist die Eiserne Säule von Delhi (Iron Pillar) im Qutb-Komplex in Delhi, Indien. Die Säule ist für ihre bemerkenswerte Korrosionsbeständigkeit bekannt, obwohl sie über 1600 Jahre alt ist. Sie ist etwa 7,3 Meter hoch, wovon ein Meter unter der Erde liegt, und wiegt mehr als 6 Tonnen. Die Säule befindet sich im Innenhof der Quwwat-ul-Islam Moschee, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Qutb-Komplex ist.

Die Statue zeigt das Gyarah Murti:Die Statue zeigt das "Gyarah Murti" (Elf Figuren) Denkmal, das Mahatma Gandhis historischen Salzmarsch (Dandi March) darstellt. Die Skulptur befindet sich in Neu-Delhi, Indien. Sie wurde 1966 installiert und zeigt Gandhi,

Die Statue zeigt das Gyarah Murti:Die Statue zeigt das "Gyarah Murti" (Elf Figuren) Denkmal, das Mahatma Gandhis historischen Salzmarsch (Dandi March) darstellt. Die Skulptur befindet sich in Neu-Delhi, Indien. Sie wurde 1966 installiert und zeigt Gandhi, wie er eine Gruppe von elf Figuren anführt, die verschiedene religiöse und Kasten-Gemeinschaften Indiens repräsentieren. Der Salzmarsch von 1930 war ein gewaltfreier Protest gegen die britische Salzsteuer und ein wichtiges Ereignis in Indiens Unabhängigkeitsbewegung. Das Denkmal symbolisiert die Einheit der Inder gegen den Kolonialismus. 

Der Tempelkomplex, der für seine offene Architektur mit vier Eingängen bekannt ist, symbolisiert Gleichheit und Offenheit für Menschen aller Kasten, Religionen oder Rassen. Der Tempel befindet sich auf einer Insel in der Mitte eines heiligen Sees, dem Sar

Der Tempelkomplex, der für seine offene Architektur mit vier Eingängen bekannt ist, symbolisiert Gleichheit und Offenheit für Menschen aller Kasten, Religionen oder Rassen. Der Tempel befindet sich auf einer Insel in der Mitte eines heiligen Sees, dem Sarovar, dessen Wasser heilende Kräfte haben soll. Der äußere Teil des Tempels wurde im frühen 19. Jahrhundert mit 750 kg reinem Gold verkleidet, weshalb er als "Goldener Tempel" bekannt ist.

Die Szene zeigt Menschen, die in einer Gemeinschaftsküche, wahrscheinlich in einem Gurdwara (einem Sikh-Gotteshaus), Gemüse für eine Mahlzeit, bekannt als Langar, zubereiten. Langar-Tradition: Die Sikh-Religion praktiziert Langar (eine kostenlose Gemeinsc

Die Szene zeigt Menschen, die in einer Gemeinschaftsküche, wahrscheinlich in einem Gurdwara (einem Sikh-Gotteshaus), Gemüse für eine Mahlzeit, bekannt als Langar, zubereiten. Langar-Tradition: Die Sikh-Religion praktiziert Langar (eine kostenlose Gemeinschaftsküche), bei der Mahlzeiten ohne Diskriminierung nach Kaste, Religion oder Status an alle Besucher verteilt werden. Gemeinschaftliche Vorbereitung: Die Menschen im Bild, die traditionelle Kleidung tragen (einschließlich Turbanen bei den Männern), arbeiten gemeinsam an der Zubereitung der Speisen. Küchenutensilien: Im Vordergrund befindet sich ein roter Plastikhocker, der in Indien oft als "Machiya" oder "Patla" bezeichnet wird und zum Sitzen bei der Küchenarbeit verwendet wird. Ziel: Die Mahlzeiten werden ehrenamtlich zubereitet und serviert, um das Prinzip der Sewa (selbstloser Dienst) zu erfüllen.

Das Bild zeigt Menschen, die im Langar, der Gemeinschaftsküche des Gurdwara Bangla Sahib in Neu-Delhi, Indien, eine Mahlzeit einnehmen. Der Gurdwara Bangla Sahib ist ein bekanntes Gotteshaus der Sikh in Delhi. Der Langar bietet allen Besuchern, unabhängig

Das Bild zeigt Menschen, die im Langar, der Gemeinschaftsküche des Gurdwara Bangla Sahib in Neu-Delhi, Indien, eine Mahlzeit einnehmen. Der Gurdwara Bangla Sahib ist ein bekanntes Gotteshaus der Sikh in Delhi. Der Langar bietet allen Besuchern, unabhängig von ihrer Religion oder Kaste, kostenlose Mahlzeiten an und verkörpert die Werte des Dienstes und der Gleichheit. Das Gotteshaus ist für seine spirituelle Bedeutung und seinen humanitären Dienst bekannt.

Es ist eine wichtige Pilgerstätte und Touristenattraktion in der Region. Das Bild zeigt Menschen im Komplex des Sri Harmandir Sahib, besser bekannt als der Goldene Tempel, in Amritsar, Punjab, Indien. Es ist die heiligste Gurdwara und das wichtigste Pilge

Es ist eine wichtige Pilgerstätte und Touristenattraktion in der Region. Das Bild zeigt Menschen im Komplex des Sri Harmandir Sahib, besser bekannt als der Goldene Tempel, in Amritsar, Punjab, Indien. Es ist die heiligste Gurdwara und das wichtigste Pilgerzentrum des Sikhismus.

 

Das Bild zeigt die Essenszubereitung in einer Großküche, wahrscheinlich in einem Gurdwara (einem Sikh-Gotteshaus), wo eine Mahlzeit namens Langar für die Gemeinschaft zubereitet wird. Ein Koch gießt eine große Menge einer gelben, gekochten Speise aus eine

Das Bild zeigt die Essenszubereitung in einer Großküche, wahrscheinlich in einem Gurdwara (einem Sikh-Gotteshaus), wo eine Mahlzeit namens Langar für die Gemeinschaft zubereitet wird. Ein Koch gießt eine große Menge einer gelben, gekochten Speise aus einem kippbaren Kochtopf in einen großen Servierbehälter. Diese Art der Massenverpflegung ist Teil der Sikh-Tradition des Langar, bei der kostenlose Mahlzeiten an alle Besucher ausgegeben werden, unabhängig von Religion, Kaste oder Status. Die Küchen in Gurdwaras sind oft mit industriellen Geräten wie großen Töpfen und Rührwerken ausgestattet, um Tausende von Menschen gleichzeitig zu versorgen. Auf der linken Seite des Bildes sind weitere Küchenutensilien und Zutaten zu sehen, was die industrielle Natur der Zubereitung unterstreicht.

 

 

Das Bild zeigt das Raj Ghat, eine bedeutende Gedenkstätte in Delhi, Indien. Es markiert die Stelle, an der Mahatma Gandhi am 31. Januar 1948 eingeäschert wurde, einen Tag nach seiner Ermordung. Die Gedenkstätte besteht aus einer einfachen, quadratischen P

Das Bild zeigt das Raj Ghat, eine bedeutende Gedenkstätte in Delhi, Indien. Es markiert die Stelle, an der Mahatma Gandhi am 31. Januar 1948 eingeäschert wurde, einen Tag nach seiner Ermordung. Die Gedenkstätte besteht aus einer einfachen, quadratischen Plattform aus schwarzem Marmor. Auf der Marmorplatte brennt eine ewige Flamme, und die letzten Worte Gandhis, "He Ram" (Oh, Gott), sind eingraviert. Die Anlage befindet sich in einem weitläufigen Park am Westufer des Flusses Yamuna. Besucher müssen ihre Schuhe ausziehen, bevor sie die Gedenkstätte betreten, als Zeichen des Respekts.

 

Das Bild zeigt eine Statue von Mahatma Gandhi, die sich in der Gedenkstätte Gandhi Smriti in Neu-Delhi, Indien, befindet. Die Gedenkstätte war früher als Birla Bhavan oder Birla House bekannt, wo Gandhi die letzten 144 Tage seines Lebens verbrachte. An di

Das Bild zeigt eine Statue von Mahatma Gandhi, die sich in der Gedenkstätte Gandhi Smriti in Neu-Delhi, Indien, befindet. Die Gedenkstätte war früher als Birla Bhavan oder Birla House bekannt, wo Gandhi die letzten 144 Tage seines Lebens verbrachte. An diesem Ort wurde er am 30. Januar 1948 ermordet. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet auf Englisch: "THE CHANGE YOU WISH TO SEE" (Die Veränderung, die du sehen möchtest).

Das Bild zeigt einen Mann, der einen überladenen Handwagen in einer belebten Straße in Alt-Delhi, Indien, zieht. Der Mann trägt eine blaue Jacke und schiebt den Wagen, der mit großen, in weißes Material verpackten Ballen beladen ist. Die Szene spielt sich

Das Bild zeigt eine belebte Straßenszene, wahrscheinlich in Indien, mit mehreren Personen und Fahrzeugen: Ein Mann schiebt ein Lastenrad, das mit mehreren Kartons und Getränkeflaschen beladen ist. Eine Person mit Helm fährt einen roten Motorroller neben dem Lastenrad. Im Vordergrund trägt ein Mann in einer blauen Daunenjacke große weiße Einkaufstaschen. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge und Personen sowie eine Autobahnbrücke zu sehen. Die Szene fängt einen alltäglichen Moment des städtischen Transports und der Mobilität ein.

Das Bild zeigt eine belebte Straßenszene, wahrscheinlich in Indien, mit mehreren Personen und Fahrzeugen: Ein Mann schiebt ein Lastenrad, das mit mehreren Kartons und Getränkeflaschen beladen ist. Eine Person mit Helm fährt einen roten Motorroller neben d

Das Bild zeigt einen Mann, der einen überladenen Handwagen in einer belebten Straße in Alt-Delhi, Indien, zieht. Der Mann trägt eine blaue Jacke und schiebt den Wagen, der mit großen, in weißes Material verpackten Ballen beladen ist. Die Szene spielt sich in einer engen Gasse ab, die von älteren Gebäuden mit geschlossenen Rollläden gesäumt ist. Die Umgebung ist typisch für die geschäftigen Marktgebiete (z.B. Chandni Chowk) der indischen Hauptstadt. Die Textfragmente an den Geschäften deuten auf eine kommerzielle Umgebung hin, möglicherweise im Schmuck- oder Textilhandel.

Die Szene im Bild zeigt eine belebte Straße, die typisch für einen der Märkte oder Basare in Delhi, Indien, ist. Standort: Die Aufnahme fängt das geschäftige Treiben und die dichten Gebäude ein, die für die Hauptstadt Indiens charakteristisch sind. Atmosp

Die Szene im Bild zeigt eine belebte Straße, die typisch für einen der Märkte oder Basare in Delhi, Indien, ist. Standort: Die Aufnahme fängt das geschäftige Treiben und die dichten Gebäude ein, die für die Hauptstadt Indiens charakteristisch sind. Atmosphäre: Solche Straßenmärkte in Delhi sind bekannt für ihr vielfältiges Angebot an Mode, Kunsthandwerk, Textilien, Schmuck und Gewürzen. Details: Man sieht Menschen, Fahrzeuge, überfüllte Stromkabel und kleine Geschäfte, was die lebendige und chaotische Atmosphäre der Stadt widerspiegelt.

Auf dem Bild sind drei Frauen in einer ländlichen oder städtischen Randgegend zu sehen, die große, schwere Bündel Brennholz auf ihren Köpfen und Schultern tragen. Diese Tätigkeit ist in ländlichen Gebieten Indiens und angrenzender Regionen, wo Feuerholz e

Auf dem Bild sind drei Frauen in einer ländlichen oder städtischen Randgegend zu sehen, die große, schwere Bündel Brennholz auf ihren Köpfen und Schultern tragen. Diese Tätigkeit ist in ländlichen Gebieten Indiens und angrenzender Regionen, wo Feuerholz eine wichtige Energiequelle zum Kochen und Heizen ist, weit verbreitet. Tätigkeit: Die Frauen sind mit dem mühsamen Sammeln und Transportieren von Holz beschäftigt, oft über staubige Wege. Kleidung: Sie tragen traditionelle Kleidung wie Saris oder Kurtas und nutzen Stoffpolster, um die Last auf ihren Köpfen zu tragen. Umgebung: Der Hintergrund zeigt einen trockenen, sandigen oder erdigen Bereich, möglicherweise eine Baustelle oder ein informelles Siedlungsgebiet, mit einigen verstreuten Gebäuden und Müll.Kontext: Diese Szenen spiegeln oft das harte tägliche Leben in armen Verhältnissen wider, in denen Familien für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten müssen. In diesen Regionen hat Brennholz eine zentrale und überlebenswichtige Bedeutung, sowohl aus sozioökonomischer als auch aus ökologischer Perspektive. Sozioökonomische Bedeutung: Primäre Energiequelle: Für rund 2,8 Milliarden Menschen weltweit, insbesondere in ländlichen Gebieten Asiens und Afrikas, ist Biomasse (wie Holz, Pflanzenreste und Dung) die einzige verfügbare Energiequelle zum Kochen und Heizen. In ländlichen Haushalten Indiens macht Brennholz bis zu 68 Prozent des Pro-Kopf-Energieverbrauchs aus. Existenzgrundlage und Armut: Das Sammeln von Brennholz, wie im Bild gezeigt, ist oft unbezahlte Arbeit, die hauptsächlich von Frauen und Kindern erledigt wird. Es ist ein täglicher Kampf, um die Grundbedürfnisse der Familie zu decken. Zugänglichkeit: Im Gegensatz zu Gas, Öl oder Elektrizität ist Brennholz frei verfügbar (wenn auch mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden) und erfordert keine teure Infrastruktur oder Geräte. Ökologische und gesundheitliche Aspekte: Ineffiziente Nutzung: Das Holz wird oft auf offenen Feuerstellen verbrannt, was sehr ineffizient ist. Der hohe Brennstoffbedarf führt in der Nähe von besiedelten Gebieten zu einer enormen Abnahme des Waldbestandes (Abholzung). Gesundheitliche Probleme: Die ineffiziente Verbrennung in geschlossenen Räumen führt zu starker Luftverschmutzung und Rauchbelastung, was schwere gesundheitliche Folgen wie Atemwegserkrankungen mit sich bringt. Klimaschutzprojekte: Es gibt Initiativen, die energieeffiziente Brennholzöfen fördern, um den Verbrauch zu reduzieren und die Gesundheit der Menschen sowie die Wälder zu schützen

Auf dem Bild ist ein großer, unkontrollierter Müllhaufen zu sehen, der sich am Rand einer informellen Siedlung oder Baustelle befindet. Der Haufen besteht aus einer Vielzahl von Haushaltsabfällen, darunter viele bunte Plastiktüten, Flaschen und organische

Auf dem Bild ist ein großer, unkontrollierter Müllhaufen zu sehen, der sich am Rand einer informellen Siedlung oder Baustelle befindet. Der Haufen besteht aus einer Vielzahl von Haushaltsabfällen, darunter viele bunte Plastiktüten, Flaschen und organische Materialien. Details: Umgebung: Der Müll liegt im Freien, neben einer halb zerfallenen Backsteinmauer und einer einfachen Betonstruktur. Der Boden ist trocken und erdig. Aktivität: Im linken Teil des Bildes ist eine Person in dunkler Kleidung zu erkennen, die sich bückt und offenbar in dem Müll nach wiederverwertbaren Materialien sucht. Dies deutet auf informelles Müllsammeln hin, eine gängige Praxis in Entwicklungsländern, um ein Einkommen zu erzielen. Kontext: Solche offenen Müllhalden sind ein erhebliches Problem für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit in vielen Städten Indiens und anderer Entwicklungsländer, da sie zu Boden- und Wasserverunreinigung führen.

Auf dem Bild ist eine stark befahrene Autobahn oder Schnellstraße (Highway) in Delhi, Indien zu sehen. Die Straße ist voller Fahrzeuge, hauptsächlich Personenkraftwagen, die sich offensichtlich im Stau befinden. Details: Verkehr: Es herrscht dichter Verke

Auf dem Bild ist eine stark befahrene Autobahn oder Schnellstraße (Highway) in Delhi, Indien zu sehen. Die Straße ist voller Fahrzeuge, hauptsächlich Personenkraftwagen, die sich offensichtlich im Stau befinden. Details: Verkehr: Es herrscht dichter Verkehr, typisch für die Stoßzeiten in Metropolen wie Delhi. Fahrzeuge: Die meisten Autos sind weiße Limousinen und SUVs, bei denen es sich oft um beliebte Modelle in Indien handelt, die auch als Taxis genutzt werden. Die gelben Nummernschilder an den vorderen und hinteren Fahrzeugen weisen auf kommerzielle Fahrzeuge (Taxis) hin.

 

Bei der abgebildeten Person handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Sadhu oder Baba, eine heilige Person im Hinduismus. Definition: Ein Sadhu ist ein wandernder Mönch oder Asket, der materiellen Bindungen entsagt hat, um Moksha (Befreiung aus dem Kr

Bei der abgebildeten Person handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Sadhu oder Baba, eine heilige Person im Hinduismus. Definition: Ein Sadhu ist ein wandernder Mönch oder Asket, der materiellen Bindungen entsagt hat, um Moksha (Befreiung aus dem Kreislauf des Lebens) zu suchen. Der Begriff "Baba" (Vater oder Onkel) wird von Einheimischen in Indien oft als respektvolle Bezeichnung für diese Männer verwendet. Erscheinungsbild: Sadhus tragen typischerweise safranfarbene oder orangefarbene Kleidung, wie auf dem Bild zu sehen ist, und haben oft lange Bärte. Lebensweise: Viele Sadhus meditieren, führen tägliche Rituale durch und leben an heiligen Orten wie Varanasi, einer der heiligsten Stätten des Hinduismus.

 

Das Bild zeigt einen sitzenden Mann, der traditionelle indische Kleidung trägt, vermutlich in einem Bahnhofsbereich in Indien. Der Mann trägt einen weißen Turban und einen langen weißen Bart. Er sitzt auf dem Boden, lehnt sich an einen Metallpfosten und h

Das Bild zeigt einen sitzenden Mann, der traditionelle indische Kleidung trägt, vermutlich in einem Bahnhofsbereich in Indien. Der Mann trägt einen weißen Turban und einen langen weißen Bart. Er sitzt auf dem Boden, lehnt sich an einen Metallpfosten und hat eine kleine braune Tasche vor sich.

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