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Tempel der Artemis in der antiken Stadt Sardis: Das Bild zeigt die Ruinen des Artemis-Tempels in Sardes. Dieser Tempel befindet sich in der heutigen Türkei und war nach denen in Ephesos und Magnesia der drittgrößte Artemistempel in Kleinasien. Die architektonischen Überreste stammen aus der hellenistischen Zeit. Der Ort liegt in einem Tal, umgeben von Bergen, und ist heute eine bekannte archäologische Stätte.
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Diese Infotafel beschreibt den faszinierenden Bauprozess des Artemis-Tempels in Sardis (nicht zu verwechseln mit dem Tempel in Ephesos, obwohl die Techniken ähnlich waren). Sie erklärt in fünf Schritten, wie die antiken Baumeister die massiven Marmorblöcke gewannen, transportierten und präzise zusammensetzten.Hier ist die Zusammenfassung der auf der Tafel beschriebenen Schritte:1. Steinbruch (Quarrying)Der Marmor für den Tempel stammte aus Steinbrüchen, die etwa 3 km südlich lagen. Die Blöcke wurden in einem grob behauenen Zustand transportiert, um die Oberflächen vor Transportschäden zu schützen. Erst wenn sie an ihrem endgültigen Platz im Tempel waren, erhielten sie den Feinschliff. Natürliche Fehler im Marmor wurden ausgeschnitten und mit sorgfältig angepassten „Flicken“ (Vierungen) gefüllt.2. Heben (Lifting)Um die tonnenschweren Blöcke anzuheben, nutzten die Handwerker eine Technik namens „Wolf“ (englisch: lewis). Dabei handelt es sich um einen keilförmigen Eisenbolzen, der in eine passgenaue, sich nach oben verengende Öffnung in der Mitte des Blocks eingesetzt wurde. Solche Einkerbungen findet man heute noch in den hellenistischen Säulenkapitellen.Interessanter Fakt: Der größte erhaltene Block des Tempels ist der Türsturz, der ursprünglich über den zwei stehenden Säulen lag. Er wiegt ca. 22,2 Tonnen und wurde mithilfe eines speziellen Hebekrans in 18 Metern Höhe platziert.3. Verschieben (Shifting)Nachdem die Blöcke an ihre Position gehoben worden waren, mussten sie millimetergenau ausgerichtet werden. Dazu nutzten die Arbeiter Brechstangen. In den darunter liegenden Blöcken wurden spezielle „Hebelöcher“ eingekerbt, um den nötigen Widerstand für die Hebelwirkung zu bieten.4. Verbinden (Joining)Die Blöcke wurden ohne Mörtel verbunden. Stattdessen nutzten sie Metallverbindungen:Klammern (Clamps): Um nebeneinanderliegende Blöcke zu verbinden.Dübel (Dowels): Um übereinanderliegende Blöcke zu fixieren.Diese Eisenverbindungen wurden mit Blei vergossen, was das Eisen vor Rost schützte und die Verbindung flexibler gegenüber Erdbeben machte.5. Letzte Handgriffe (Finishing)Während des Baus wurden die Kontaktflächen der Blöcke mit feinen Meißeln und Schleifmitteln so glatt wie Glas bearbeitet, sodass die Fugen fast unsichtbar wurden. Erst ganz am Ende wurden die raue Schutzschicht der Steine und die Hebe-Vorsprünge entfernt und die Säulen kanneliert (mit Rillen versehen).Hinweis: Die Tafel weist darauf hin, dass der Tempel trotz über 800-jähriger Bauzeit nie vollständig fertiggestellt wurde. Man kann dies an den zwei stehenden Säulen erkennen: Eine ist glatt geschliffen (fertig), während die andere noch die raue Oberfläche und unfertige Kannelierungen aufweist.
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Akropolis der antiken Stadt Sardis in der Türkei
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Das Bild zeigt einen antiken Marmorblock aus dem Artemistempel in Sardes, Türkei. Ort: Die Ruinen des Artemistempels befinden sich an den Westhängen der Akropolis in Sardes. Historischer Kontext: Der Tempel war einer der größten ionischen Tempel der Welt und wurde ab ca. 300 v. Chr. erbaut, jedoch nie vollständig vollendet. Bauweise: Die sichtbaren Strukturen bestehen aus massivem Kalkstein und Marmor, wobei dieser Block vermutlich Teil der strukturellen Elemente oder Säulen war.Bedeutung: Sardes war die Hauptstadt des lydischen Reiches, und der Tempel war ein zentraler Ort der Verehrung der Göttin Artemis.
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Das Bild zeigt die Ruinen des Heiligtums der Artemis Brauronia (Brauroneion) auf der Akropolis von Athen. Es handelt sich um eine antike Kultstätte, die der Göttin Artemis gewidmet war. Die Struktur bestand nicht aus einem klassischen Tempel, sondern aus einer großen Säulenhalle, einer sogenannten Stoa.Die Stoa war U-förmig gestaltet und diente wahrscheinlich als Ort für Rituale oder Aufbewahrungsort für Votivgaben.Das Heiligtum wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet, wobei die sichtbaren Überreste hauptsächlich aus dem späten 5. Jahrhundert v. Chr. stammen.
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Das Bild zeigt die Ruinen des antiken Tempels der Artemis in Sardes (auch Sardis genannt) in der heutigen Türkei. Es handelt sich um einen der größten Tempel Kleinasiens.Die Stätte befindet sich in der Nähe des Ortes Sart im Landkreis Salihli der Provinz Manisa. Der Tempel weist eine ungewöhnliche Architektur auf, die eine eindeutige Zuordnung zu traditionellen griechischen Tempelformen erschwert. Die archäologische Stätte umfasst neben den Säulenresten auch umfangreiche Fundament- und Bodenplatten.
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Bei dem abgebildeten Objekt handelt es sich um eine verzierte Marmorsäule oder ein architektonisches Detail, wahrscheinlich aus der Antike oder der byzantinischen Zeit. Material: Marmor. Design: Ein wiederkehrendes, gitterartiges Reliefmuster, das oft als Kyma Lesbio oder ähnliche Modanatur (architektonische Profilierung) bekannt ist.Stil: Typisch für klassische oder spätantike Baukunst, ähnlich den Verzierungen, die man am Forum des Trajan in Rom finden kann.Funktion: Dekoratives Element an einer Säulenbasis, einem Kapitell oder einem Gesims.
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Kronen-Anemonen (Anemone coronaria) in leuchtendem Rot, die von weißen Kamillen (Matricaria chamomilla) umgeben sind.
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Frühlingsszene mit blühenden Bäumen
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Säule mit einem ionischen Kapitell in der antiken Stadt Sardes.
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