Ranakpur

Ranakpur liegt in Rajasthan, einem Bundesstaat Indiens, und ist eine Kleinstadt. Der Jainismus ist vor allem in Indien verbreitet. Diese Religion, die etwa 4 Millionen Anhänger hat, basiert auf fünf Prinzipien, zu denen auch der Gewaltverzicht gehört. Insbesondere Lebewesen und Pflanzen dürfen Ihnen keinesfalls Schaden zufügen. Deshalb ist es unvorstellbar, dass jemand Landwirt oder Landwirtin arbeitet. Der Jain-Tempel ist der schönste Tempel, den ich je gesehen habe.

Der Jainismus entwickelte sich wahrscheinlich Jahrhunderte vor Christus. Das Landleben in Indien war damals karg und leidgeprägt. Asketengruppen zogen durch die Lande. Um ihre Seele aus dem ewigen Kreislauf von Wiedergeburten und weltlichem Leid zu befreien, lebten sie moralisch einwandfrei. Es entstanden Gemeinden, die den Wanderasketen zuflogen, um deren Predigten zu lauschen und sie mit Nahrung zu versorgen. Sie errichteten später Tempel, um ihre legendären Lehrer zu verehren – die sogenannten Jinas, die der Religion bis heute ihren Namen verleihen.

Im Jainismus werden die spirituellen Führer als Tirthankaras („Furtbereiter“) bezeichnet, um ihre Rolle als Vermittler zwischen der materiellen und der spirituellen Welt zu betonen. Die Religion erhielt ihren Namen von dem Ehrentitel Jina („Sieger“), der für Mahavira verwendet wurde. Zahlreiche Tirthankaras werden zudem mit der Ehrentitel arihant („Sieger“, „Bezwinger“) ausgezeichnet. Im tamilischen Kulturkreis werden Jainas als samanar (abgeleitet vom Sanskrit श्रमण, śramaṇa) bezeichnet, was „Asket“, „Einsiedler“, „Mönch“ etc. bedeutet.


In dem von den Jainas verehrten Text Kalpasutra sind 24 Tirthankaras aufgeführt. In diesem Werk werden die Erzählungen über Rishabha, den ersten Tirthankara, sowie über Neminatha, Parshvanata und Mahavira, die letzten drei Tirthankaras, detaillierter dargestellt. Nur die letzten zwei werden als historische Persönlichkeiten angesehen. Mahavira (Sanskrit „der große Held“) etablierte den Jainismus im 6. Jahrhundert v. Chr., während sein Vorgänger Parshvanata etwa 350 Jahre zuvor gelebt haben soll.


Die Grundsätze der jainistischen Lehre sind bis heute bewahrt worden: Ahimsa bedeutet, sich von jeder Form von Gewalt fernzuhalten, nicht nur gegenüber Menschen, sondern auch gegenüber Tieren. Ein zweites Prinzip, Aparigraha, verpflichtet dazu, nicht nach Besitz zu streben; es kann dazu führen, dass man die wesentlichen Dinge aus den Augen verliert. Satya ruft zur Wahrhaftigkeit auf, was bedeutet, ehrlich sich selbst und anderen gegenüber zu sein. Die Prinzipien werden am konsequentesten von jainistischen Nonnen und Mönchen umgesetzt: Sie geben die meisten irdischen Besitztümer auf. Einige, wie die Digambara-Mönche, tragen nicht einmal Kleidung und gehen nackt umher. Ihr einziges Eigentum ist ein Wedel, mit dem sie den Ort wischen, an dem sie sich niederlassen – um keine Insekten zu zerdrücken. Die Shvetambara-Mönche und -Nonnen erlauben hingegen Kleidung und einige weitere Gegenstände wie einen Topf, um Nahrung aufzubewahren.
 

Im indischen Bundesstaat Rajasthan ist der Adinath-Tempel von Ranakpur einer der wichtigsten Jain-Tempel des Subkontinents.

Im indischen Bundesstaat Rajasthan ist der Adinath-Tempel von Ranakpur einer der wichtigsten Jain-Tempel des Subkontinents.

Der Adinath-Tempel befindet sich im Dorf Ranakpur in einem waldreichen Tal, umgeben von trockenen Hügeln. Er liegt auf einer Höhe von etwa 485 m und ist rund 95 km (Fahrtstrecke) nordwestlich der Großstadt Udaipur gelegen. In der Umgebung fließt der ca. 1

Der Adinath-Tempel befindet sich im Dorf Ranakpur in einem waldreichen Tal, umgeben von trockenen Hügeln. Er liegt auf einer Höhe von etwa 485 m und ist rund 95 km (Fahrtstrecke) nordwestlich der Großstadt Udaipur gelegen. In der Umgebung fließt der ca. 1,5 km nördlich des Dorfes aufgestaute Sukri-Bach, der jedoch nur bei starken oder lang andauernden Niederschlägen Wasser führt.

Die Türschwellen sind halbrund und mit Geistern versehen, die Dämonen abwehren. Sie dienen dazu, die Seele von negativen Eigenschaften zu befreien. Der Eingang befindet sich in der Mitte, während der Ausgang an der Seite ist. Beim Umherstreifen im Inneren

Die Türschwellen sind halbrund und mit Geistern versehen, die Dämonen abwehren. Sie dienen dazu, die Seele von negativen Eigenschaften zu befreien. Der Eingang befindet sich in der Mitte, während der Ausgang an der Seite ist. Beim Umherstreifen im Inneren nach den Eingangskontrollen erscheint irgendwann ein bärtiger Mann in gelber Kleidung, der jeden Gast begrüßt und sich als Oberpriester vorstellt. Flink wird man mit einem Punkt auf der Stirn gesegnet, und Sekunden später hat man eine Opferschale unter der Nase, auf der bereits einige größere Geldscheine als Anreiz liegen. Es ist vorteilhaft, wenn man hier ein wenig Kleingeld dabei hat.

Eine Inschrift auf einer Kupferplatte besagt, dass der Tempelbau auf einen Traum des Geschäftsmanns Dharna Shah zurückgeht, der ihn um das Jahr 1430 in Auftrag gab. Der Bau fällt somit in die Zeit des Maharana Kumbha (reg. 1433–1468), dem in Udaipur resid

Eine Inschrift auf einer Kupferplatte besagt, dass der Tempelbau auf einen Traum des Geschäftsmanns Dharna Shah zurückgeht, der ihn um das Jahr 1430 in Auftrag gab. Der Bau fällt somit in die Zeit des Maharana Kumbha (reg. 1433–1468), dem in Udaipur residierenden Fürsten von Mewar. Der Tempel wurde im Jahr 1458 fertiggestellt. Im 17. Jahrhundert geriet er fast in Vergessenheit, während Räuberbanden (dacoits) die Umgebung unsicher machten. Restaurierungen wurden erst zur Mitte des 20. Jahrhunderts hin vorgenommen.

Der Grundriss des Marmor-Tempels, der auf einer künstlichen Plattform errichtet ist, ist im Wesentlichen quadratisch (ca. 60 × 60 m) und für die indische Architektur äußerst ungewöhnlich. Er ähnelt einem buddhistischen Mandala (vgl. Borobodur oder Somapur

Der Grundriss des Marmor-Tempels, der auf einer künstlichen Plattform errichtet ist, ist im Wesentlichen quadratisch (ca. 60 × 60 m) und für die indische Architektur äußerst ungewöhnlich. Er ähnelt einem buddhistischen Mandala (vgl. Borobodur oder Somapura Mahavihara) und ermöglicht den Zutritt aus allen vier Himmelsrichtungen über Treppenaufgänge; zudem entspricht er dem Kultbild im Zentrum mit vier Gesichtern (chaumukh). Die dreigeschossigen Eingangsbereiche sind aufgrund zahlreicher Pfeiler weit geöffnet, während die Eckpartien des Tempels geschlossen sind. Dies wird durch den zentralen Baukörper widergespiegelt, dessen Kragkuppel mit einem Schlussstein, der nach unten hängt, über acht Pfeiler schwebt. Architektonisch orientieren sich die dreigeschossigen Eingangs- bzw. Vorhallen (mandapas) an entsprechenden Vorbildern aus Gujarat, wie etwa dem alten Dwarkadhish-Tempel in Dwarka oder dem Navlakha-Tempel bei Ghumli.

Ein außergewöhnlich reiches Baudekor ziert den Adinath-Tempel. Dies betrifft sowohl die Gestaltung der Decke der einzelnen Bauteile als auch einige wenige Zierstücke, wie die kleine Figur des Tirthankaras Parshvanata an der Cella, begleitet von Dienerinne

Ein außergewöhnlich reiches Baudekor ziert den Adinath-Tempel. Dies betrifft sowohl die Gestaltung der Decke der einzelnen Bauteile als auch einige wenige Zierstücke, wie die kleine Figur des Tirthankaras Parshvanata an der Cella, begleitet von Dienerinnen und geschützt von einer Schlangenhaube. Diese Figur wird von einem äußerst kunstvollen Flechtwerk umrahmt, in das Schlangenmädchen (naginis) eingearbeitet sind. Eine weitere interessante Darstellung ist das abstrahierte Relief einer Tempelstadt (zum Beispiel in den Shatrunjaya Hills bei Palitana).

Abgebildet ist die kunstvoll verzierte Decke eines Jain-Tempels in Ranakpur, Rajasthan, Indien. Es geht speziell um die Kuppeldecke des Haupttempels, des Chaumukha Mandir (Viergesichtiger Tempel), der Adinath, dem ersten Tirthankara, gewidmet ist. Wesentl

Abgebildet ist die kunstvoll verzierte Decke eines Jain-Tempels in Ranakpur, Rajasthan, Indien. Es geht speziell um die Kuppeldecke des Haupttempels, des Chaumukha Mandir (Viergesichtiger Tempel), der Adinath, dem ersten Tirthankara, gewidmet ist. Wesentliche Merkmale: Material: Die Decke aus weißem Marmor weist filigrane Schnitzereien auf. Design: Die geschnitzte Kuppel besitzt ein zentrales, kreisförmiges Muster, das von mehreren kleineren Kuppeln umgeben ist und geometrische Ornamente sowie Arabesken zeigt. Architektur: Der im 15. Jahrhundert errichtete Tempel stellt ein hervorragendes Beispiel der Maru-Gurjara-Architektur dar. Nadis sind als Energiekanäle im Körper fungierende Strukturen, die für die Verteilung der Lebensenergie Prana verantwortlich sein sollen. In gereinigtem Zustand leisten sie einen Beitrag zur spirituellen Entwicklung.

 

Jain Pilger mit traditioneller Maske

Jain Pilger mit traditioneller Maske

Dharna Sah, ein wohlhabender Geschäftsmann und Minister, ließ den Ranakpur-Tempel zwischen 1433 und 1496 bauen. Er wurde nach dem Herrscher Rana Kumbha benannt. In einem Traum war ihm die Gestalt des Tempels erschienen, und er errichtete ihn detailgetreu.

Dharna Sah, ein wohlhabender Geschäftsmann und Minister, ließ den Ranakpur-Tempel zwischen 1433 und 1496 bauen. Er wurde nach dem Herrscher Rana Kumbha benannt. In einem Traum war ihm die Gestalt des Tempels erschienen, und er errichtete ihn detailgetreu. Er benötigte dafür nicht nur 63 Jahre, sondern auch rund 150 Millionen Rupien. Selbst für den Reichtum des zu jener Zeit herrschenden Königs war das eine unfassbare Summe.

Der dreigeschossige Tempel aus Marmor zeichnet sich durch mehr als 1.444 einzigartige Säulen aus. Die Mehrheit weist eine kunstvolle Verzierung auf, mit detailgenauen Darstellungen von Tieren, Menschen, Blumen, Dämonen und Ornamenten. Eine großartige Leis

Der dreigeschossige Tempel aus Marmor zeichnet sich durch mehr als 1.444 einzigartige Säulen aus. Die Mehrheit weist eine kunstvolle Verzierung auf, mit detailgenauen Darstellungen von Tieren, Menschen, Blumen, Dämonen und Ornamenten. Eine großartige Leistung. Nur eine einzige schiefe Säule existiert. Sie wurde absichtlich so eingebaut, um zu verdeutlichen, dass nur Gott selbst perfekt ist, nicht das vom Menschen Gemachte. Wir konnten ein genaues Modell des Tempels hinter einer Holztür sehen, das jedoch erst nach dem Bau des Originals erstellt wurde. Die virtuelle Präsentation sämtlicher Jain-Tempel in Indien in zwei großen Kreisen ist ebenso von Interesse. Einmal für die Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West, wobei die gegenüberliegende Marmorplatte die dazwischenliegenden Richtungen anzeigt. Da nur wenige Gläubige genug Geld haben, um alle Tempel einmal zu besuchen, können sie hier virtuell verreisen und an allen heiligen Stätten beten. Dafür berühren sie die Darstellung.

 

In einer der Hallen befindet sich ein riesiger Marmorelefant, der ebenfalls oft fotografiert wird und als Highlight gilt. Die Haupthalle wird von einer beeindruckenden Kuppeldecke geziert, die in verschwenderischer Fülle die sechzehn Göttinnen der Weishei

In einer der Hallen befindet sich ein riesiger Marmorelefant, der ebenfalls oft fotografiert wird und als Highlight gilt. Die Haupthalle wird von einer beeindruckenden Kuppeldecke geziert, die in verschwenderischer Fülle die sechzehn Göttinnen der Weisheit darstellt.

 

7852	Der dreigeschossige Tempel aus Marmor zeichnet sich durch mehr als 1.444 einzigartige Säulen aus. Die Mehrheit weist eine kunstvolle Verzierung auf, mit detailgenauen Darstellungen von Tieren, Menschen, Blumen, Dämonen und Ornamenten. Eine großartige

Der dreigeschossige Tempel aus Marmor zeichnet sich durch mehr als 1.444 einzigartige Säulen aus. Die Mehrheit weist eine kunstvolle Verzierung auf, mit detailgenauen Darstellungen von Tieren, Menschen, Blumen, Dämonen und Ornamenten. Eine großartige Leistung. Nur eine einzige schiefe Säule existiert. Sie wurde absichtlich so eingebaut, um zu verdeutlichen, dass nur Gott selbst perfekt ist, nicht das vom Menschen Gemachte. Wir konnten ein genaues Modell des Tempels hinter einer Holztür sehen, das jedoch erst nach dem Bau des Originals erstellt wurde. Die virtuelle Präsentation sämtlicher Jain-Tempel in Indien in zwei großen Kreisen ist ebenso von Interesse. Einmal für die Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West, wobei die gegenüberliegende Marmorplatte die dazwischenliegenden Richtungen anzeigt. Da nur wenige Gläubige genug Geld haben, um alle Tempel einmal zu besuchen, können sie hier virtuell verreisen und an allen heiligen Stätten beten. Dafür berühren sie die Darstellung.

Im Tempel gibt es neben den bereits genannten Säulen 29 Hallen, in denen sich einige beeindruckende Dinge unter 80 Kuppeln befinden. Wie die zwei großen Glocken in der Haupthalle, kurz hinter dem Eingang. Ihr Klang ist im ganzen Komplex zu vernehmen, und

Im Tempel gibt es neben den bereits genannten Säulen 29 Hallen, in denen sich einige beeindruckende Dinge unter 80 Kuppeln befinden. Wie die zwei großen Glocken in der Haupthalle, kurz hinter dem Eingang. Ihr Klang ist im ganzen Komplex zu vernehmen, und sie bringen ein Gewicht von 108 kg auf die Waage. Die Tempel sind so konzipiert, dass möglichst viel Licht in die Innenräume strömt, wodurch diese hell und einladend wirken. Dies soll den Gläubigen dabei helfen, Erleuchtung und Klarheit zu erlangen.

Der Tempel ist nach einem strengen geometrischen Plan (Vastu Sastra) gestaltet. Die 1444 Säulen, von denen keine zwei gleich sind, stehen für: • die Vielfalt der Seelen (jiva) • die Unendlichkeit der Perspektiven (anekantavada) • die Ordnung des Kosmos, d

Der Tempel ist nach einem strengen geometrischen Plan (Vastu Sastra) gestaltet. Die 1444 Säulen, von denen keine zwei gleich sind, stehen für: • die Vielfalt der Seelen (jiva) • die Unendlichkeit der Perspektiven (anekantavada) • die Ordnung des Kosmos, die sich trotz der Vielfalt harmonisch zusammenfügt Besonders die Ungleichheit der Säulen stellt einen architektonischen Kommentar zur jainistischen Philosophie dar: Wahrheit hat viele Facetten.2. Unterstützung des Weges zur Befreiung

Dieser Tempel ist dem Adinatha, dem ersten Tirthankara, geweiht. Die Säulen unterstützen: • 29 Hallen • einige Mandapas • vier Hauptachsen des Chaumukha Schreins Sie stehen somit für die Säulen des spirituellen Weges: Gelübde, Disziplin, Meditation und Er

Dieser Tempel ist dem Adinatha, dem ersten Tirthankara, geweiht. Die Säulen unterstützen: • 29 Hallen • einige Mandapas • vier Hauptachsen des Chaumukha Schreins Sie stehen somit für die Säulen des spirituellen Weges: Gelübde, Disziplin, Meditation und Erkenntnis. 3. Architektonische Darstellung des „unendlichen Tempels“ Der Tempel wurde als Nalinigulm Vimana, ein legendäres Luftschiff, konzipiert. Die zahlreichen Säulen schaffen: eine Empfindung von Unendlichkeit • ein labyrinthartiges, die Meditation begünstigendes Raumempfinden • eine bewusste Grenzauflösung Die Säulen haben also nicht nur eine statische Funktion, sondern schaffen auch eine spirituelle Erfahrung: Um sich selbst zu finden, soll der Pilger im „unendlichen Raum“ verloren gehen. Hat die Zahl 1444 eine besondere Bedeutung? Die Quellen geben keine religiöse Numerologie für die Zahl an. Die Bedeutung umfasst stattdessen: • architektonische Aspekte (Tragwerk, Raumstruktur)Die Zahl ergibt sich aus der komplexen, symmetrischen, mandalaartigen Struktur des Tempels — nicht aus einer heiligen Zahlentradition.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorab von Bedeutung: Die bekannte Zahl ist 1444, nicht 144. Nach den Angaben der meisten Quellen handelt es sich um den Chaumukha-Tempel in Ranakpur, dessen Haupttempel 1444 Säulen aufweist. Die Zahl 144 wird in den Quellen nicht symbolisch erwähnt; die A

Vorab von Bedeutung: Die bekannte Zahl ist 1444, nicht 144. Nach den Angaben der meisten Quellen handelt es sich um den Chaumukha-Tempel in Ranakpur, dessen Haupttempel 1444 Säulen aufweist. Die Zahl 144 wird in den Quellen nicht symbolisch erwähnt; die Architektur bezieht sich eindeutig auf die größere Zahl. Welche Bedeutung haben die 1444 Säulen? Obwohl die Quellen keine spezifische religiöse Numerologie erwähnen, können aus der Verbindung der architektonischen Beschreibung und der jainistischen Symbolik drei wesentliche Bedeutungsfelder abgeleitet werden: 1. Kosmische Ordnung und unendliche Vielfalt

 

Der Tempel ist nach einem strengen geometrischen Plan (Vastu Sastra) gestaltet. Die 1444 Säulen, von denen keine zwei gleich sind, stehen für: • die Vielfalt der Seelen (jiva) • die Unendlichkeit der Perspektiven (anekantavada) • die Ordnung des Kosmos, d

Der Tempel ist nach einem strengen geometrischen Plan (Vastu Sastra) gestaltet. Die 1444 Säulen, von denen keine zwei gleich sind, stehen für: • die Vielfalt der Seelen (jiva) • die Unendlichkeit der Perspektiven (anekantavada) • die Ordnung des Kosmos, die sich trotz der Vielfalt harmonisch zusammenfügt Besonders die Ungleichheit der Säulen stellt einen architektonischen Kommentar zur jainistischen Philosophie dar: Wahrheit hat viele Facetten.2. Unterstützung des Weges zur Befreiung

 

 

In Tempelnähe warten diese Affen auf Futter.

In Tempelnähe warten diese Affen auf Futter.

Der Südliche Hanuman-Langur (Semnopithecus priam) gehört zur Gruppe der Schlankaffen und ist eine von sechs Arten, die in der Untergattung Hanuman-Languren innerhalb der Gattung Semnopithecus (Indische Languren) klassifiziert werden.

Der Südliche Hanuman-Langur (Semnopithecus priam) gehört zur Gruppe der Schlankaffen und ist eine von sechs Arten, die in der Untergattung Hanuman-Languren innerhalb der Gattung Semnopithecus (Indische Languren) klassifiziert werden.

Der Halsbandsittich ist in Afrika sowie in Ländern Südasiens heimisch. Die Größe der Sittiche variiert zwischen 37 und 43 Zentimetern. Erwachsene Tiere haben Schwanzfedern von 18 bis 23 cm Länge. Die Männchen weisen eine grüne Farbe mit einer schwarzen Ke

Der Halsbandsittich ist in Afrika sowie in Ländern Südasiens heimisch. Die Größe der Sittiche variiert zwischen 37 und 43 Zentimetern. Erwachsene Tiere haben Schwanzfedern von 18 bis 23 cm Länge. Die Männchen weisen eine grüne Farbe mit einer schwarzen Kehle auf, von der ein Halsband in schwarz-rosa Tönen zum Nacken führt. Auch der Name der Sittiche leitet sich von diesem Halsband ab. Die Weibchen der Halsbandsittiche sind in einer einheitlichen grünen Farbe gehalten, wobei die Flügel bei beiden Geschlechtern oft gelb-grün erscheinen. Halsbandsittiche haben einen dunkelroten bis korallenroten Schnabel. Er ist von unten her schwarz. Die Schwanzfedern, die eine große Länge aufweisen, sind gelbspitzig und weisen im mittleren Bereich eine blaugrüne Färbung auf. Die orange-roten Augenringe sind ein weiteres Merkmal der Vögel. Die Iris weist eine schwarz-blaue Farbe auf.

Verhalten: Halsbandsittiche sind aufgrund ihres lauten, fröhlichen Gemüts kaum zu übersehen. Vor allem außerhalb der Fortpflanzungszeit rufen sie viel und mit hoher Lautstärke, zudem fliegen sie zwischen den Baumkronen umher. Brütende Paare hingegen agier

Verhalten: Halsbandsittiche sind aufgrund ihres lauten, fröhlichen Gemüts kaum zu übersehen. Vor allem außerhalb der Fortpflanzungszeit rufen sie viel und mit hoher Lautstärke, zudem fliegen sie zwischen den Baumkronen umher. Brütende Paare hingegen agieren eher leise und im Verborgenen. Am liebsten leben sie in Kolonien mit anderen Halsbandsittichen und brüten oft nebeneinander. Sollte dies nicht möglich sein, können auch Einzelbruten erfolgen. der orange-rote Lidring ist der Vögel. Die Iris weist eine schwarz-blaue Farbe auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft um den Tempel

Die Landschaft um den Tempel

 

Auf Wiedersehen - alavida...

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