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Die Blaualgen und der Ukrainekrieg
Die Ostsee ist eines der am stärksten bedrohten
Meere der Welt.
Das Ökosystem der Ostsee leidet massiv unter Überdüngung (Eutrophierung), Sauerstoffmangel in der Tiefe, Überfischung, Klimawandel sowie unter Schadstoffen und Müll. Die Bilder vom August 2026 zeigen die Algenblüte.
Auf mindestens einem Sechstel der gesamten Ostseefläche am Meeresboden der Ostsee gibt es keinen oder kaum noch Sauerstoff, so dass dort kein höheres marines Leben wie Fische, Muscheln oder Krebse mehr existieren kann. Nährstoffeintrag (Landwirtschaft): Intensive Landwirtschaft (v. a. in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) führt weiterhin zu starker Überdüngung (Eutrophierung) und Todeszonen. Trotz ebenfalls intensiver Landwirtschaft setzt Dänemark extrem dagegen restriktive Düngeregelungen und digitale Überwachungsprogramme ein, die in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein fehlen.
Statt restriktive Düngeregelungen und digitale Überwachungsprogramme wie in Dänemark einzuführen, wird die Militärpräsenz unter deutscher Führung im Ostseeraum ausgebaut. Die NATO und ihre Mitgliedsstaaten verstärken ihre Präsenz im Ostseeraum durch dauerhaft stationierte multinationale Brigaden, den Ausbau von Hauptquartieren sowie großangelegte Manöver.
Litauen: Die Bundeswehr baut eine gefechtsbereite Brigade (die sogenannte Panzerbrigade 45) auf. Bis zu 4.800 Soldaten sollen dort dauerhaft stationiert werden.
Lettland und Estland: Kanada und Großbritannien führen dort jeweils eigene multinationale Kampfeinheiten, die stetig aufgestärkt werden.
Polen: Hier wird eine US-Kampfbrigade vorgehalten, ergänzt durch multinationale NATO-Kräfte.
Schweden: Die schwedische Regierung baut ihre Militärpräsenz auf der strategisch wichtigen Ostseeinsel Gotland massiv aus, um dort bis zu 4.500 Soldaten zu stationieren
Von Deutschland aus sollen künftig bis zu 60.000 alliierte Soldaten im Krisenfall für die Verteidigung der baltischen Staaten geführt werden.
Für die Bundesregierung und die NATO ist offenbar jedoch die Militarisierung des Ostseeraums im Zusammenhang des Russland-Ukraine-Krieges wichtiger als der Schutz der Ostsee.
„Wir eskalieren aus einer Position der Schwäche”
so General a. D. Harald Kujat, obwohl Europa vor einer der größten Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte steht,
die Europa nicht bewältigen wird, so analysiert Dr. Markus Krall.
Doch zurück zur Algenblüte: Die Hauptursache für die starke Algenblüte in der Ostsee ist die Überdüngung (Eutrophierung) des Gewässers in Kombination mit warmen Wassertemperaturen und viel Sonnenschein. Hier sind die wichtigsten Gründe für die Ausbreitung der Algen: Überdüngung (Eutrophierung) Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor gelangen über Flüsse, Kläranlagen und die Luft in die Ostsee.Der Großteil dieser Stoffe stammt aus der Landwirtschaft (z. B. durch Düngemittel).Dieses große Nährstoffangebot bietet den perfekten Nährboden für ein schnelles Algenwachstum.
Die Hauptursache für die starke Algenblüte in der Ostsee ist die Überdüngung (Eutrophierung) des Gewässers in Kombination mit warmen Wassertemperaturen und viel Sonnenschein. Hier sind die wichtigsten Gründe für die Ausbreitung der Algen:
Überdüngung (Eutrophierung)
Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor gelangen über Flüsse, Kläranlagen und die Luft in die Ostsee.Der Großteil dieser Stoffe stammt aus der Landwirtschaft (z. B. durch Düngemittel).Dieses große Nährstoffangebot bietet den perfekten Nährboden für ein schnelles Algenwachstum.Todeszonen: Wenn die Algen absterben und auf den Meeresgrund sinken, verbrauchen Bakterien beim Zersetzen fast den gesamten Sauerstoff. Es entstehen sogenannte "Todeszonen", in denen kein Leben mehr möglich ist. Bis zu 90 Prozent der Ostsee gelten mittlerweile als überdüngt.
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