Warnemünde

35. Hanse Sail vom 6. bis 9. August

 2026 in Warnemünde

Die Militarisierung der Hanse

 Sail: Vom WindjammerTreffen

 zur Rekrutierungswerbung für

 militärische Strukturen

Die Hanse Sail war einmal eines der größten WindjammerTreffen der Welt, ihre Wurzeln liegen in der Nachwendezeit. Sie entstand als Idee, Rostock nach 1990 wieder als maritime Großstadt sichtbar zu machen – mit Tradition, internationalen Gästen und offenen Häfen. Die Anfänge (1991–1995): 1991 fand die erste Hanse Sail ohne Beteiligung der Bundesmarine statt – noch klein, aber mit großer Begeisterung und z.B. auch mit dem russischen Großsegler Krusenstern. Ziel war es, die maritime Geschichte der Stadt nach der Wiedervereinigung neu zu beleben. Schon früh kamen Traditionssegler aus Skandinavien, Polen und den Niederlanden. Die Veranstaltung wuchs rasant: Zehntausende Besucher, erste Windjammer, erste Mitfahrten. Aufstieg zum internationalen Großereignis (1996–2005).Die Hanse Sail wurde zum Markenzeichen Rostocks. Große Windjammer wie Mir, Krusenstern, Sedov und Dar Młodzieży wurden Stammgäste.Hanse Sail Rostock: Streit über Umgang mit russischen Seglern Boykott ist keine Lösung.

Die russische Viermastbark Krusenstern lief zuletzt im Mai 2016 in einen deutschen Hafen ein. Damals besuchte der russische Windjammer anlässlich des Russland-Tages in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Schwesterschiff Mir den Passagierkai in Warnemünde. In den Folgejahren waren pandemiebedingte Einschränkungen, vor allem aber die Sanktionen infolge des Ukraine-Krieges, maßgebliche Gründe dafür, dass Großsegler aus Russland deutsche Hafenstädte und Festivals (wie die Sail in Bremerhaven oder die Hanse Sail in Rostock) nicht mehr anlaufen konnten. Eine Tendenz  zur Militarisierung der Hanse Sail findet statt, da heute (2026) moderne Kriegsschiffe bei der Veranstaltung präsent sind, die ursprünglich ein Treffen historischer Segelschiffe war. Verschiebung des Charakters der Hanse Sail, da die Hanse Sail ursprünglich ein Segel und TraditionsschiffFest gewesen sei und kein militärisches Schaulaufen.
Kriegsschiffe sind unpassend, da moderne Korvetten, Fregatten oder ausländische Marineschiffe die Atmosphäre verhärten. Die Teilnahme der Marine ist Imagepflege bzw. Rekrutierungswerbung für militärische Strukturen. Die militärische Präsenz bei Volksfesten passt nicht zu einer friedlichen Kultur.

 

 

 

Eine große Flottille von Traditionsseglern, die gemeinsam mit modernen Marineschiffen der Klasse 130 (Korvetten, z.B. F 260) die Bucht befahren.

Eine große Flottille von Traditionsseglern, die gemeinsam mit modernen Marineschiffen der Klasse 130 (Korvetten, z.B. F 260) die Bucht befahren.

 

Das ist das Schleppboot „Warnow“ (Kennung Y 1659) der Deutschen Marine, das hier mit Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr besetzt ist. Es gehört zur Warnow-Klasse (Klasse 660), die ursprünglich für die Volksmarine gebaut wurde.

Das ist das Schleppboot „Warnow“ (Kennung Y 1659) der Deutschen Marine, das hier mit Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr besetzt ist. Es gehört zur Warnow-Klasse (Klasse 660), die ursprünglich für die Volksmarine gebaut wurde.

 

Das ist ein Ausflug  und Hafenrundfahrtschiff – konkret die „Hansestadt Rostock“, ein bekanntes Fahrgastschiff, das in Rostock für Hafenrundfahrten, Stadtrundfahrten und Eventfahrten eingesetzt wird. Erkennungsmerkmale: Großer, weißer Fahrgastkorpus mit b

Das ist ein Ausflug  und Hafenrundfahrtschiff – konkret die „Hansestadt Rostock“, ein bekanntes Fahrgastschiff, das in Rostock für Hafenrundfahrten, Stadtrundfahrten und Eventfahrten eingesetzt wird. Erkennungsmerkmale: Großer, weißer Fahrgastkorpus mit breiten Fenstern, Oberdeck voller Passagiere: typisch für Rundfahrten.

Die RoPax-Fähre „Tinker Bell“ (IMO-Nummer 9217242) der deutschen Reederei TT-Line.Das Schiff ist knapp 191 Meter lang und rund 29,5 Meter breit. Es bietet Platz für über 700 Passagiere und verfügt über großzügige Ladekapazitäten für Fracht und Fahrzeuge.

Die RoPax-Fähre „Tinker Bell“ (IMO-Nummer 9217242) der deutschen Rederei TT-Line. Das Schiff ist knapp 191 Meter lang und rund 29,5 Meter breit. Es bietet Platz für über 700 Passagiere und verfügt über großzügige Ladekapazitäten für Fracht und Fahrzeuge.

 

 

 

 Dieses Bild zeigt den bekannten Traditionssegler Thor Heyerdahl vor der Kulisse des Lotsenhauses in Warnemünde. Das markante zweimastige Schiff ist häufig auf großen maritimen Festen zu sehen und wird unter anderem für das Projekt "Klassenzimmer unter Se

 Dieses Bild zeigt den bekannten Traditionssegler Thor Heyerdahl vor der Kulisse des Lotsenhauses in Warnemünde. Das markante zweimastige Schiff ist häufig auf großen maritimen Festen zu sehen und wird unter anderem für das Projekt "Klassenzimmer unter Segeln" genutzt.

 

 

Ein Küstenwachschiff der Bundespolizei, eingesetzt für: Grenzschutz auf See, Schleusungen und Migrationseinsätze, Schiffs- und Hafenüberwachung, Umwelt- und Fischereischutz und Such-  und Rettungsaufgaben.

Ein Küstenwachschiff der Bundespolizei, eingesetzt für: Grenzschutz auf See, Schleusungen und Migrationseinsätze, Schiffs- und Hafenüberwachung, Umwelt- und Fischereischutz und Such-  und Rettungsaufgaben.

Das Schiff auf dem Foto ist eine große Autofähre / RoPax Fähre, also ein Schiff, das Passagiere und Fahrzeuge gleichzeitig transportiert. Die typischen Merkmale sind klar zu erkennen: großer weißer Rumpf mit farbigen Streifen: klassisches Design vieler Os

Das Bild zeigt eine der modernen Hybridfähren der Reederei Scandlines, die als Schwesterschiffe zwischen Rostock und Gedser verkehren (wie die Copenhagen oder die Berlin). Die auffällige weiße Säule auf dem Oberdeck ist ein sogenanntes Rotorsegel, das den Wind nutzt, um den Kraftstoffverbrauch zu senken.

 

 

Das Schiff auf dem Foto ist ein traditioneller Zweimaster, sehr wahrscheinlich ein Schoner oder Gaffelschoner. Die Merkmale sind ziemlich eindeutig: zwei hohe Masten, beide mit Schratsegeln (keine Rahsegel: kein Großsegler / keine Bark). Gaffel- und Stags

Die auf dem Bild gezeigte weiße Segelyacht ist der Stagsegelschoner Baltic Beauty, welcher im Hintergrund an den großen Liebherr-Krananlagen vorbeifährt.

Bei dem Schiff  handelt es sich um die Praunus, einen ehemaligen Fischereiforschungskutter, der heute als Traditionsschiff für Ausfahrten genutzt wird.

Bei dem Schiff  handelt es sich um die Praunus, einen ehemaligen Fischereiforschungskutter, der heute als Traditionsschiff für Ausfahrten genutzt wird.

Das Schiff ist der Gaffelschoner „Vorpommern“. Das klassische Holzschiff wurde im Jahr 1950 in Stralsund erbaut und ist heute als Traditionssegler auf der Ostsee unterwegs.

Das Schiff ist der Gaffelschoner „Vorpommern“. Das klassische Holzschiff wurde im Jahr 1950 in Stralsund erbaut und ist heute als Traditionssegler auf der Ostsee unterwegs.

Bei dem Schiff auf dem Bild handelt es sich um die "Hansine", einen historischen dänischen Haikutter aus dem Jahr 1898. Der Traditionssegler, der heute als Museumsschiff und für Ausflugsfahrten genutzt wird, ist an seinem tiefschwarzen Rumpf und den zwei

Bei dem Schiff auf dem Bild handelt es sich um die "Hansine", einen historischen dänischen Haikutter aus dem Jahr 1898. Der Traditionssegler, der heute als Museumsschiff und für Ausflugsfahrten genutzt wird, ist an seinem tiefschwarzen Rumpf und den zwei Masten (Gaffelketsch-Takelung) leicht zu erkennen.

Das Schiff auf deinem Foto ist ein historischer Nachbau eines Drachen  oder Wikingerschiffs. Die Merkmale sind sehr eindeutig und passen nicht zu klassischen Seglern wie Schoner, Bark oder Windjammer. Erkennungsmerkmale: Ein einziges großes Rahsegel mit e

Das Schiff auf deinem Foto ist ein historischer Nachbau eines Drachen  oder Wikingerschiffs. Die Merkmale sind sehr eindeutig und passen nicht zu klassischen Seglern wie Schoner, Bark oder Windjammer. Erkennungsmerkmale: Ein einziges großes Rahsegel mit einem roten Drachenmotiv, Holzrumpf mit klar sichtbarer Plankenstruktur, Flacher, langgezogener Schiffskörper: typisch für schnelle Ruder /Segelschiffe, niedrige Bordwand und offenes Deck ? typisch für Wikingerschiffe

 

Bei dem Schiff handelt es sich um das deutsche Seezeichenschiff und den Tonnenleger „Ranzow“.

Bei dem Schiff handelt es sich um das deutsche Seezeichenschiff und den Tonnenleger „Ranzow“.

 

Das Schiff ist die historische Kufftjalk Engelina (gelegentlich auch als Jan Huygen bezeichnet). Dieser Traditionssegler ist ein Plattbodenschiff mit auffälligen weißen Segeln, das im Jahr 1908 in den Niederlanden gebaut wurde.

Das Schiff ist die historische Kufftjalk Engelina (gelegentlich auch als Jan Huygen bezeichnet). Dieser Traditionssegler ist ein Plattbodenschiff mit auffälligen weißen Segeln, das im Jahr 1908 in den Niederlanden gebaut wurde.

Das Schiff auf dem Foto ist ein historischer Segelschiff Nachbau, sehr wahrscheinlich ein Einmaster in Koggen  oder Holk Tradition – also ein Typ, wie er im Mittelalter für Handel und Küstenschifffahrt genutzt wurde. Erkennungsmerkmale: Ein einzelner Mast

Das Schiff auf dem Foto ist ein historischer Segelschiff Nachbau, sehr wahrscheinlich ein Einmaster in Koggen  oder Holk Tradition – also ein Typ, wie er im Mittelalter für Handel und Küstenschifffahrt genutzt wurde. Erkennungsmerkmale: Ein einzelner Mast mit komplexer Takelage, Holzrumpf mit klarer Plankenstruktur, offenes Deck mit niedriger Bordwand, Flaggen am Mast und am Heck und breiter, rundlicher Rumpf: deutlicher Hinweis auf Koggen  oder Holk Formen

 

 

 

Bei dem Schiff handelt es sich um die Bark „Artemis“, einen niederländischen Großsegler, der als dreimastige Bark getakelt ist.

Bei dem Schiff handelt es sich um die Bark „Artemis“, einen niederländischen Großsegler, der als dreimastige Bark getakelt ist.

Das Schiff ist die Swaensborgh, ein 1907 gebauter Dreimast-Marssegelschoner unter niederländischer Flagge.

Das Schiff ist die Swaensborgh, ein 1907 gebauter Dreimast-Marssegelschoner unter niederländischer Flagge.

 
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