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Ammenhai - •Ammenhai: Geografische Verbreitung: Ammenhaie leben vor allem in den tropischen und subtropischen Gewässern des Atlantiks und des östlichen Pazifiks. Besonders häufig sind sie in der Karibik, rund um die Bahamas sowie an den Küsten Floridas und Mittelamerikas anzutreffen. Küstennähe und Wassertiefe: Sie bevorzugen flache Küstengewässer, Riffe, Sandbänke, Seegraswiesen und die flachen Kanäle in Mangrovenwäldern. Meistens bewegen sie sich in Wassertiefen von der Oberfläche bis etwa 35 Metern, können aber auch tiefer vorkommen. Verhalten im Habitat: Sie sind überwiegend bodengebunden und dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie oft träge in Gruppen in Unterständen, Höhlen oder direkt auf dem sandigen Meeresboden. Da sie (im Gegensatz zu vielen anderen Haiarten) Meerwasser durch ihre Kiemen pumpen können, müssen sie nicht ständig schwimmen, um zu atmen. Nahrung: Beutespektrum: Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem wirbellose Bodentiere wie Krabben, Hummer, Garnelen, Seeigel und Tintenfische (Oktopusse und Kalmare) sowie Muscheln und Schnecken. Auch kleinere, bodenlebende Fische (wie Rochen) werden gefressen. Jagd- und Fressmethode: Ammenhaie nutzen eine spezielle Saugfütterungstechnik. Sie besitzen ein relativ kleines Maul mit einer kräftigen Muskelpartie. Wenn sie Beute unter Steinen, in Korallenspalten oder im Sand entdecken, saugen sie diese mit einem plötzlichen, enormen Unterdruck regelrecht in ihr Maul. Ihre kleinen, aber scharfen, fächerförmigen Zähne nutzen sie anschließend, um harte Schalen von Krebsen oder Muscheln zu knacken. Geschmacksknospen: Die auffälligen Barteln (Hautfortsätze) an der Schnauze dienen als empfindliche Tast- und Geschmacksorgane, mit denen sie den Meeresboden nach im Sand verborgener Nahrung absuchen.
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