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Großaugen-Schnapper: Große Augen, silbrig-graue bis bläuliche Grundfärbung mit rötlichen Flossen, Zugehörigkeit zur Familie der Großkopfschnapper (Lethrinidae) und häufig im Indopazifik und Roten Meer anzutreffen. Lebensraum: Der Großaugen-Schnapper (Monotaxis grandoculis) ist ein typischer Meeresbewohner der tropischen Regionen des Indopazifiks. Verbreitung: Sein Lebensraum erstreckt sich vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas bis hin zu den Hawaii-Inseln. Umgebung: Die Fische sind streng riffverbunden. Sie halten sich bevorzugt in Korallenriffen, Lagunen sowie in angrenzenden Sand-, Geröll- und Schuttgebieten auf. Tiefe: Man findet sie in Tiefen von 1 bis zu 100 Metern, am häufigsten jedoch im flacheren Bereich zwischen 5 und 30 Metern. Verhalten und Lebensweise: Ihr Verhalten ändert sich stark mit der Tageszeit und dem Alter: Tag- und Nachtaktivität: Tagsüber stehen ausgewachsene Tiere oft inaktiv in losen Schulen oder Gruppen von bis zu 50 Individuen im Freiwasser nahe den Riffhängen – genau so, wie es auf deinem Bild zu sehen ist. Erst bei Nacht werden sie zu aktiven Jägern. Ernährung: Nachts gehen sie nahe dem Meeresboden auf Nahrungssuche. Mit ihren kräftigen Mahlzähnen knacken sie hartschalige, wirbellose Tiere wie Seeigel, Gehäuseschnecken, Einsiedlerkrebse, Krabben und Seesterne. Einzelgänger vs. Schwarm: Während große, erwachsene Tiere tagsüber Gruppen bilden, leben Jungfische meist sehr scheu und versteckt als Einzelgänger im Riff. Fortpflanzung (Geschlechtswechsel): Wie viele Großkopfschnapper sind sie Folgezwitter (proterogyn). Das bedeutet, dass alle Jungtiere zunächst als Weibchen heranreifen und sich später bei Bedarf in Männchen umwandeln können.
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