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Das Tote Meer, vom Jordan gespeist und für seinen hohen Salzgehalt bekannt, ist ein abflussloser See, der mehr als 440 m unter dem Meeresspiegel liegt. Das Tote Meer wird von Jordanien, Israel und dem Westjordanland umschlossen. Der See, der am tiefsten unter dem Meeresspiegel gelegen ist, ist das Tote Meer. Die tiefste Stelle, die vom Land aus zugänglich ist, befindet sich an seinem Ufer. Auch der Badetourismus spielt für die Region eine bedeutende Rolle. Wegen des hohen Salzgehaltes, der nahezu das Zehnfache des Gehalts in den Ozeanen beträgt, und der damit verbundenen hohen Dichte, trägt das Wasser den menschlichen Körper auf außergewöhnliche Weise. Es ist jedoch möglich, trotzdem zu ertrinken. Dort gibt es, entgegen der allgemeinen Meinung, ähnlich wie an anderen Badeseen neben Todesfällen viele Unfälle, bei denen Menschen fast ertrinken. Badegäste, die sich vom Wasser tragen lassen, verlieren immer wieder die Balance und schlucken dabei große Mengen Wasser. Das kann zu schweren Verletzungen der Lunge führen und ist somit lebensbedrohlich. Bereits bei kleinsten Hautverletzungen verursacht das Salz brennende Schmerzen. Das konzentrierte Salzwasser in den Augen ist sehr unangenehm. Salzverkrustungen am Ufer weisen oft scharfe Kanten auf. Während der nördliche Abschnitt des Toten Meeres zunehmend austrocknet und sich die Uferlinie von den traditionellen Badeorten entfernt, sind im südlichen Abschnitt die Badeorte durch Überflutung gefährdet. Das Tote Meer ist heute nicht vollständig ausgetrocknet, aber es schrumpft rapide. Gleichzeitig zeigen geologische Daten, dass es in der Vergangenheit tatsächlich komplett ausgetrocknet war. Aktuelle Situation: Das Tote Meer zieht sich seit Jahrzehnten stark zurück. Der Wasserspiegel sinkt über 1 Meter pro Jahr. Ganze Strände wie Ein Gedi sind heute verlassen, weil das Wasser so weit zurückgewichen ist und gefährliche Sinkholes entstanden sind.Aber: Es existiert weiterhin als See, wenn auch deutlich kleiner.
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Ruinen byzantinischer Kirchen Elijahs Hügel in der Nähe von Jesus Taufe am Jordan
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archäologische Stätte Al-Maghtas, auch bekannt als "Bethanien jenseits des Jordans"
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Das Bild zeigt Menschen, die am Jordan taufen. Der Jordan gilt als einer der heiligsten Flüsse der Welt und hat eine große biblische Bedeutung. Er entspringt an den Hängen des Mount Hermon und mündet in das Tote Meer. Der Name „Jordan“ kommt vom hebräischen Wort „Yarden“ und bedeutet „der Absteigende“, was die Topographie des Flusses von den Höhen bis zum tiefsten Punkt der Erde im Toten Meer beschreibt. Der Fluss ist etwa 251 Kilometer (156 Meilen) lang und an dieser Stelle nur wenige Meter breit.
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Das Bild zeigt die Taufstelle Yardenit am Jordan in Israel. Es ist ein bedeutender Pilgerort für Christen. Die Stätte liegt am südlichen Ende des See Genezareth. Gläubige Pilger nutzen den Ort für Taufen oder zur Erneuerung ihrer Taufgelübde. Der Jordan fließt in einer tektonischen Senke und hat eine der niedrigsten Höhenlagen der Welt. Am diesseitigen Ufer, in Jordanien, befindet sich eine weitere als Weltkulturerbe anerkannte Taufstelle namens Al-Maghtas.
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Israel und Jordanien sind ohne Bewachung über den Jordan verbunden
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Das Bild zeigt das Tote Meer, einen Salzsee im Nahen Osten. Es ist der tiefste Punkt der Erde, gelegen etwa 430 Meter unter dem Meeresspiegel. Der See grenzt an Jordanien, Israel und das Westjordanland. Sein Salzgehalt ist extrem hoch, etwa zehnmal salziger als der Ozean, weshalb man mühelos an der Oberfläche schwimmen kann. Aufgrund des hohen Salzgehalts gibt es keine Fische oder Pflanzen im See, was ihm seinen Namen gab.
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Ansicht des Toten Meeres und der umliegenden judäischen Wüstenlandschaft, von der Festung Masada aus. Das Tote Meer ist ein abflussloser Salzsee, der für seinen extrem hohen Salzgehalt bekannt ist. Mit einer Oberfläche von über 430 Metern unter dem Meeresspiegel ist das Ufer des Toten Meeres der tiefstgelegene, nicht von Wasser oder Eis bedeckte Bereich der Erde. Aufgrund des hohen Mineraliengehalts können Menschen mühelos im Wasser schweben. Die historische Festung Masada, eine archäologische Stätte und UNESCO-Weltkulturerbe, liegt auf einem Plateau hoch über dem Toten Meer.
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Dies ist ein Bild der malerischen Straße, die zu den Ma'in Hot Springs (Hammamat Ma'in) in Jordanien führt. Die Ma'in Hot Springs sind eine Reihe von natürlichen Thermal-Mineralquellen und Wasserfällen im Wadi Zarqa Ma'in, zwischen Madaba und dem Toten Meer gelegen. Die Quellen werden durch Winterregen in den Hochebenen Jordaniens gespeist, deren Wasser durch unterirdische Lavaspalten auf Temperaturen von bis zu 63 °C erhitzt wird. Das mineralreiche Wasser (mit Kalzium, Magnesium, Natrium und Chlorid) wird seit der Antike für seine therapeutischen Vorteile geschätzt und soll bei Hauterkrankungen, Kreislaufproblemen sowie Gelenk- oder Muskelschmerzen helfen. Die dramatische Wüstenschluchtlandschaft bietet einen atemberaubenden Kontrast zu der üppigen Oase, die durch die Quellen entsteht. Vor Ort gibt es ein Resort und Spa, das den Zugang zu den Wasserfällen und therapeutischen Behandlungen ermöglicht.
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Dies ist ein Bild der malerischen Straße, die zu den Ma'in Hot Springs (Hammamat Ma'in) in Jordanien führt. Die Ma'in Hot Springs sind eine Reihe von natürlichen Thermal-Mineralquellen und Wasserfällen im Wadi Zarqa Ma'in, zwischen Madaba und dem Toten Meer gelegen. Die Quellen werden durch Winterregen in den Hochebenen Jordaniens gespeist, deren Wasser durch unterirdische Lavaspalten auf Temperaturen von bis zu 63 °C erhitzt wird. Das mineralreiche Wasser (mit Kalzium, Magnesium, Natrium und Chlorid) wird seit der Antike für seine therapeutischen Vorteile geschätzt und soll bei Hauterkrankungen, Kreislaufproblemen sowie Gelenk- oder Muskelschmerzen helfen. Die dramatische Wüstenschluchtlandschaft bietet einen atemberaubenden Kontrast zu der üppigen Oase, die durch die Quellen entsteht. Vor Ort gibt es ein Resort und Spa, das den Zugang zu den Wasserfällen und therapeutischen Behandlungen ermöglicht.
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Das Bild zeigt die dramatische Landschaft des Wadi Mujib in Jordanien, auch bekannt als der „Grand Canyon Jordaniens“. Es ist das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Das Wadi Mujib ist ein Trockental im Bergland Jordaniens, das 90 km südlich von Amman liegt und in das Tote Meer mündet. Die Schlucht erreicht an manchen Stellen Höhen von 900 Metern über dem Meeresspiegel, während sie am Toten Meer 410 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Der biblische Fluss Arnon fließt durch das Tal, sofern er oberhalb der Mujib-Talsperre nicht trockenfällt. Die Gegend ist bekannt für ihre biologische Vielfalt mit über 300 Pflanzenarten und 10 Raubtierarten, darunter der seltene Gemeine Steinbock.
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Das Bild zeigt ein Zelt in einer trockenen, hügeligen Wüstenlandschaft, das typischerweise als Unterkunft für Beduinen dient. Diese Art von Zelt ist eine temporäre Struktur, die an die extremen Witterungsbedingungen der Wüste angepasst ist. Die Materialien schützen sowohl vor intensiver Sonne als auch vor Wind und Sand.
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Die abgebildete Szene zeigt einen Moment am Ufer des Toten Meeres, dem tiefstgelegenen Punkt der Erde. Ein Schild weist darauf hin, dass der Wasserspiegel des Sees im Jahr 1995 an dieser Stelle war, was den rapiden Rückgang des Wasserspiegels verdeutlicht. Sein Wasserspiegel sinkt jährlich um etwa einen Meter, hauptsächlich aufgrund der Umleitung des Jordanwassers für landwirtschaftliche Zwecke.
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Die Szene zeigt einen Sonnenuntergang über dem Toten Meer
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